RKI stellt App für Krankheitssymptome vor

Das RKI hofft bei der App'Corona-Datenspende auf die Mithilfe der Bevölkerung

So sollen Wissenschaftler ein präziseres Bild über Infektionsgeschehen bekommen und darüber informiert werden, ob die Maßnahmen greifen, so die Erläuterung von Wieler.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Infektionen meinte der RKI-Präsident, man könne noch nicht von einer Entspannung der Lage sprechen. Außerdem muss einmalig die Postleitzahl des Nutzers angegeben werden. Diese zeigt die regionale Verbreitung potenziell Infizierter bis auf Ebene der Postleitzahl. Sie könne auf Fitnessarmbändern oder Smartwatches installiert werden. Die Karte soll regelmäßig aktualisiert und unter www.corona-datenspende.de veröffentlicht werden. Die App steht sowohl im Apple App Store, als auch im Google Play Store zum Download bereit.

Prof. Wieler rief eindringlich zur Nutzung der App auf: "Wir hofffen auf eine ausreichend große Stichprobe, die uns in Kombination mit den Meldedaten weitere Erkenntnisse über die Verbreitung der Infektion in der Bevölkerung bringt."Er stellte aber auch klar: "Die App erfasst die Verbreitung von Symptomen".

Wie kann der Nutzer seine Daten teilen?

Nach dem Start der App erfolgt zuerst einmal die Info "Hände waschen, Abstand halten, Daten spenden". Bei einer akuten Atemwegserkrankung würden sich diese Vitalzeichen deutlich ändern; bei Fieber, verändertem Schlaf, weniger Bewegung. Die Teilnehmer werden auch gebeten, Geschlecht, Alter sowie grob Größe und Gewicht anzugeben.

Das Robert-Koch-Institus ist mittlerweile jedem ein Begriff. Dafür veröffentlichte das RKI am Dienstag die App "Corona-Datenspende", die auf Daten aus den Geräten zugreifen kann. Man wünsche sich, dass viele Menschen die App herunterladen und so Bürger und Wissenschaflter zusammen arbeiten können.

Es handelt sich bei dieser App nicht um die von der Bundesregierung geplante, ebenfalls freiwillige Corona-App, mit der die Verbreitung des Virus verfolgt werden soll und welche dann auch Nutzer vor einer möglichen infizierten Person im Umfeld warnt.

Die Nutzung der App ist freiwillig und pseudonymisiert, das RKI kann einzelne Nutzer also nicht identifizieren.

Die App sei von dem Institut gemeinsam mit dem E-Health-Unternehmen Thryve und unter Einbeziehung des Bundesdatenschutzbeauftragten entwickelt worden. Sie könne nicht Covid-19 definitiv nachweisen, helfe aber dem RKI für eine Übersicht.

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