Heimarbeit in Corona-Krise treibt Microsoft-Geschäft an | Wirtschaft

Microsoft profitiert davon dass momentan viele von Zuhause arbeiten

In der Corona-Krise wird mehr von Zuhause gearbeitet. Microsoft profitiert davon, weil dabei Software in der Cloud genutzt wird - und zum Teil auch neue Windows-Notebooks gekauft wurden. Auch beim Betriebssystem Windows lief es den Angaben zufolge besser als erwartet. "Wir haben in zwei Monaten eine digitale Transformation im Wert von zwei Jahren erlebt", sagte Satya Nadella, Chief Executive von Microsoft, in einer Erklärung. Mit Azure ist Microsoft zur Nummer zwei im Markt hinter AWS von Amazon Börsen-Chart zeigen aufgestiegen.

Der Umsatz aus dem kommerziellen Cloud-Betrieb des Unternehmens, der sowohl das Azure-Cloud-Geschäft als auch Cloud-basierte Anwendungen beinhaltet, stieg um 39 Prozent auf 13,3 Milliarden US-Dollar. Beim weltgrößten Suchmaschinenanbieter wuchs das Segment zum Jahresstart um 52 Prozent.

Der Trend zum Homeoffice in der Coronavirus-Pandemie kommt Microsoft zugute. Der Umsatz der Sparte mit Windows, der Xbox-Spielekonsole und den Surface-Geräten wuchs um drei Prozent auf elf Milliarden Dollar. Unter dem Strich ging es für Microsoft im dritten Geschäftsquartal nach oben: Der Gewinn legte um 22 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar zu.

Der Software-Riese Microsoft legt dank seiner Cloud-Angebote auch in der Corona-Krise zu. Die Lieferketten in China erholten sich jedoch etwas schneller als gedacht. Im Monat März, als in vielen Ländern Ausgangssperren galten, sprangen die Videoanrufe über Teams um 1.000 Prozent in die Höhe. So komme Microsoft Teams jetzt auf 75 Millionen Nutzer täglich - doppelt so viele wie noch Anfang März. Damit wurden die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen, die Aktie legte im nachbörslichen Handel um gut zwei Prozent zu.

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