Töchter Swiss und Edelweiss: Lufthansa erhält erste Staatshilfen aus der Schweiz

Swiss und Edelweiss: Schweiz gibt Lufthansa-Töchtern Milliardengarantien

Berlin/Frankfurt. Der Nervenkrieg um milliardenschwere Staatshilfen für die Corona-geschädigte Lufthansa wird härter.

Über eine Beteiligung der Republik an der AUA-Mutter Lufthansa könnte die AUA zu frischem Eigenkapital kommen.

In der Corona-Krise bittet der klamme Lufthansa-Konzern in seinen vier Heimatländern um Staatshilfen. Die Regierung sei sich auf alle Fälle einig, dass man das Maximum für den Standort Österreich erreichen wolle, so Kurz weiter. Diese zu bekommen, wird allerdings definitiv nicht so einfach sein, wie Bundeskanzler Kurz in der ZIB2 am Mittwoch im Gespräch mit Armin Wolf klarstellte: Austrian Airlines sei zwar wichtig für den Standort Österreich - und "die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort liegen uns am Herzen", so der Bundeskanzler im Interview. Details zur AUA-Rettung wurden nach dem Gesprächstermin nicht bekanntgegeben. Kolportiert wird dabei ein Betrag von 267 Millionen Euro oder rund sieben Prozent laut aktuellem Börsenwert - "DiePresse" berichtete darüber.

Ein Grossteil der Summe bestehe aus rückzahlbaren Krediten, der andere Teil seien Zuschüsse, die noch zu verhandeln seien. Außerdem würden die Bedingungen nicht den Richtlinien der COFAG entsprechen. Die Lufthansa wehrt sich allerdings dort ebenfalls gegen zu viel staatlichen Einfluss und wälzt deshalb nicht nur für die AUA, sondern auch für sich selbst Insolvenzszenarien. "Es ist und bleibt ein deutsches Unternehmen, es muss daher für Staatshilfe eine Gegenleistung geben". Während in Deutschland noch hart gerungen wird, öffnen die Schweizer als erste ihre Bundeskasse.

Eine Entscheidung in Deutschland könne noch dauern, hieß es am Mittwoch.

Diesmal sind die Umstände aufgrund der vermutlich schwersten Luftfahrtkrise überhaupt eben ganz anders und Spohr stellt sich bei der österreichischen Regierung um Staatshilfe an. Wie viel Geld die Lufthansa benötigt, steht noch nicht endgültig fest.

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