Viele Karosserievarianten, zwei Batterien: Opel Vivaro-e

Der Vivaro-e soll noch 2020 auf den Straßen unterwegs sein

Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel will seinen vollelektrischen Kleintransporter Vivaro-e noch in diesem Jahr an die ersten Kunden ausliefern. "Der Stromer ermöglicht den uneingeschränkten Einsatz in Handel und Handwerk aber auch weit über die, letzte Meile" hinaus. Jetzt können sich Käufer auch direkt an Opel selbst wenden: Nach den Ankündigungen von Opel-Chef Michael Lohscheller im letzten Jahr rollt der Vivaro-e auf die Opel-Händler und damit auf die Kunden zu.

Bald gibt es den Vivaro als E-Auto - mit bis zu 330 Kilometer Normreichweite und ähnlich viel Nutzlast wie bei den Vivaro-Modellen mit konventionellem Verbrenner.

Mit bis zu 1275 Kilogramm schleppt der Vivaro-e fast so viele Lasten weg wie ein Vivaro Cargo S mit Zweiliter-Diesel (bis zu 1405 Kilogramm Zuladung). Außerdem ist der Vivaro-e der einzige Stromer in seinem Segment, der ab Werk mit einer Anhängerkupplung bestellbar ist und damit Anhängelasten bis zu 1000 Kilogramm bewältigen darf.

Nach Corsa-e kommt Vivaro-e - und das sogar in drei Längen und mit zwei unterschiedlich großen Akkus. Bei 130 Sachen wird abgeregelt, mit dem bekannten 50 kWh-Akku sind laut WLTP-Norm 230 Kilometer, mit den größeren Battereien mit 75 kWh bis zu 330 Kilometer am Stück möglich. Da von Anfang an eine batterie-elektrische Version geplant war, sind die Batterien so unter dem Laderaum verbaut, dass sie das Ladevolumen nicht einschränken. An dieser Stelle verbessert sie auch die Fahreigenschaften, weil die Batterie den Schwerpunkt nach unten zieht. Mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment aus dem Stand von 260 Newtonmeter ist der Vivaro-e kaum hörbar stärker motorisiert als die meisten E-Transporter. Damit Fahrer auf Überlandstrecken nicht allzu sehr aufs Gaspedal drücken können, hat Opel die Fahrleistung auf 130 km/h begrenzt.

Der Opel Vivaro-e wird in drei verschiedenen Längen angeboten. Füttern lässt sich die Batterie mit bis zu 100 kW Gleichstrom, was eine Aufladung bis 80 Prozent bei der kleinen Akkuversion in 30 Minuten erlaubt. Beim großen Akkupack sollen hier 45 Minuten vergehen. Serienmäßig verfügt der Vivaro über einen einphasigen Wechselstromlader mit bis zu 7,4 kW Ladeleistung. Opel gibt für die Batterie eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometer Laufleistung. Im Gegensatz dazu bietet Opel für den Vivaro-e aber zwei Batterie-Größen an. Optional wird zudem ein 11-kW-On-board-Charger für dreiphasigen Wechselstrom erhältlich sein.Mit Smartphone und entsprechenden Apps kann der Nutzer sich europaweit über 140.000 Ladepunkte anzeigen lassen. Der Ladepunkt-Finder listet auf einer Karte alle registrierten Ladesäulen auf. Über die App bekommt der Kunden auch alle Informationen über Ladegeschwindigkeit, Preise und die Belegung der Ladestationen.

Es gibt den Stromer wahlweise als klassischen Transporter, als Doppelkabine mit zusätzlich viel Platz für Werkzeug oder Ersatzteile, als Kombi fürs Montageteam oder als Basis für Aufbauten. Das Fahrzeuggewicht liegt zwischen 2,8 und 3,1 Tonnen.

Vielzahl von AssistenzsystemenDer Opel Vivaro-e soll Handwerker und Logistiker ansprechen. Mit einem Wendekreis von nur 11,30 Meter sei der "Kleine" besonders wendig und für den innerstädtischen Einsatz prädestiniert. Wie die meisten anderen Varianten auch ist er mit 1,90 Meter Höhe voll tiefgaragentauglich. Dank der FlexCargo-Durchlademöglichkeit auf der Beifahrerseite lässt sich beim Vivaro S das Ladevolumen von 4,6 auf 5,1 Kubikmeter steigern.

Die weiteren Versionen heißen M (Medium) und L (Large) mit Fahrzeuglängen von 4,95 Meter und 5,30 Meter. Die beiden "Großen" bieten dann Ladevolumina von 5,8 respektive 6,6 Kubikmeter. Eine Fußbewegung neben dem Vivaro-e reicht, damit die Türen sich automatisch öffnen oder wieder schließen. Dazu gehören Spurhalteassistenten, eine erweiterte Verkehrszeichenerkennung, eine Müdigkeitswarnung, eine semiadaptive Geschwindigkeitskontrolle, ein Frontkollisionswarner und Notbremsassistenten.

Auf den Vivaro-e soll bei den leichten Nutzfahrzeugen bereits im kommenden Jahr der rein batterieelektrische Opel Combo-e folgen. 715/2007 und VO (EU) Nr.

(2) Free2Move ist die Mobilitätsmarke der Groupe PSA.

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