Streit zwischen Eurosport und DFL gefährdet TV-Übertragung

Bundesliga: Läuft Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen gar nicht im TV?

Werders Rückkehr in die Bundesliga beginnt um 20.30 Uhr mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen.

Berlin - Die Situation spitzt sich zu.

Droht der Bundesliga gleich am ersten Spieltag nach dem Neustart ein TV-Debakel?

Wegen eines Rechte-Streits ist die Live-Übertragung des Spiels zwischen Bremen und Leverkusen am Montagabend gefährdet. DAZN würde das Spiel am Montag gerne live aus Bremen übertragen, wird das aber wohl nicht dürfen. Der Zeitdruck steigt, doch am Wochenende ist keine Entscheidung zu erwarten. Ein Umstand, den auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nicht unkommentiert lassen konnte: "Ich bedaure das Verhalten von Eurosport sehr, ja, ich finde es unanständig, dass man in einer Krise einen Vertrag aufkündigt", ließ der 64-Jährige verlauten und fügte gegenüber der SportBild an, er gehe davon aus, "dass das für Eurosport einen großen Imageschaden bedeutet". Glücklich wurde der Spartensender damit nicht. Er verkaufte nach zwei Spielzeiten mit mäßigem Zuschauererfolg in diesem Sommer eine Sublizenz an DAZN.

"Wir haben derzeit eine andere Auffassung über die Interpretation der Verträge als Eurosport/Discovery", hatte DFL-Chef Christian Seifert zuletzt gesagt. "Da sind wir in Gesprächen". Bisher blieben diese allerdings erfolglos. Jetzt muss wohl ein Gericht entscheiden. Auch zu Rummenigges Vorwürfen wollte sich der Spartensender nicht äußern.

Bisher hat Eurosport nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die letzte TV-Rate der laufenden Saison nicht bezahlt - und DAZN nicht seinen Anteil an den Eurosport-Mutterkonzern Discovery. Eine theoretische Lösung wäre daher, dass DAZN den vollen Preis zahlt. Das scheint aber unwahrscheinlich.

Eine kurzfristige Live-Übertragung der Montagspartie zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen wäre zumindest technisch kein Problem.

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