Französische Film-Legende: Michel Piccoli mit 94 Jahren gestorben

Der Schauspieler Michel Piccoli ist im Alter von 94 Jahren gestroben

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In mehr als 220 Filmen war der gebürtige Pariser zu sehen, darunter Klassiker wie "Das große Fressen".

Er spielte in mehr als 220 Filmen mit, darunter mehrmals an der Seite von Romy Schneider: In Frankreich sorgt der Tod einer Schauspiel-Legende für Trauer.

Michel Piccoli galt als einer der wichtigsten Schauspieler der französischen Filmgeschichte. Er entstammt einer Musikerfamilie italienischer Herkunft, die bereits seit mehreren Generationen in Paris ansässig ist. Für "Der Sprung ins Leere" gewann er 1980 in Cannes die Goldene Palme als bester Darsteller. Er wünsche sich, dass er ewig weiterspielen könne, meinte der Mime zu seinem 90er. Sein Vater war Geiger, die Mutter Pianistin. nachdem er als Jugendlicher in einigen Laieninszenierungen mitgespielt hatte, begann er nach der Schule - gegen den Willen seiner Eltern - Schauspielunterricht zu nehmen. Seine ganze Kindheit über habe er mit einem Phantom gelebt.

Schauspielstudium, Auftritte auf verschiedenen Bühnen und ab 1960 Filme mit Stars wie Brigitte Bardot, Romy Schneider und Regisseuren wie Alfred Hitchcock, Luis Buñuel und Jean-Luc Godard. Piccoli hat so ziemlich alles gespielt. Für seine Rolle als alternder Theaterstar in der Dramedy "Je rentre à la maison" (2001) erhielt er eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis.

Der Film "Habemus Papam" von Nanni Moretti wurde 2011 in Cannes gezeigt. Doch sei ihm die Rolle nicht schwer gefallen, sagte er damals. Allein die Art, wie er seine buschigen Augenbrauen zusammenzieht, spricht Bände. Für sie spielte er in "Hundert und eine Nacht" - eine Komödie und eine Hommage auf hundert Jahre Filmkunst. So wie das von Piccoli. Seine Gesten und Bewegungen werden jedes Mal zu einer Offenbarung. Doch leider werde es irgendwann ein Ende geben.

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