Maas will nach dem 15. Juni keine weltweiten Reisewarnungen mehr

Außenminister Maas rechnet mit Sommerurlaub innerhalb Europas

"Ich denke nicht wie Heiko Maas", sagte Söder am Montagvormittag.

Es war ein Einschnitt, wie ihn die meisten Menschen aus der aktuellen Zeit nicht kennen: Mitte März hat das Auswärtige Amt eine allgemeine Reisewarnung erlassen. Wenn man bei einem deutschen Vermieter oder einer deutschen Agentur gebucht hat, gilt das deutsche Reiserecht.

Am Wochenende hatte Deutschland mit der Lockerung der wegen der Corona-Pandemie verordneten Kontrollen an den Grenzen zu den Nachbarländern begonnen. "Es gibt vielfach positive Entwicklungen", sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin".

Danke für deine Anmeldung - gehe jetzt in deine Mails, um die Anmeldung zu bestätigen. Er sei jedoch "überzeugt, dass die weltweite Reisewarnung nach dem 14. Juni Geschichte sein wird". Sondern wir wollen das ersetzen durch Reisehinweise, aus denen die Leute erkennen können: Wo kann man hinfahren? Der Unterschied dürfte dabei schnell erklärt sein: Die aktuelle Reisewarnung rät allen Deutschen davon ab, sich aus beruflichen oder touristischen Gründen ins Ausland zu begeben - unabhängig davon, wo die Reise hinführen soll. Denkbar seien entweder Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit.

Berlin geht mittlerweile davon aus, dass in weiten Teilen Europas Urlaub möglich sein wird. Die Deutschen sind - neben den Inlandstouristen - die mit Abstand wichtigste Gästegruppe, im Sommer wie im Winter.

Angesichts der Corona-Krise schlägt die CSU in diesem Jahr eine finanzielle Förderung von Urlaub in Deutschland vor. "Die Chancen stehen gut, dass wir unsere Sommerferien nicht nur im Inland, sondern auch im europäischen Ausland verbringen können", sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag).

Maas will an diesem Montag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern darüber beraten, wie die Reisebeschränkungen gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. Zwar verwies Maas darauf, dass in Hinblick auf Grenzöffnungen noch nicht das letzte Wort gesprochen sei, allerdings machte er gleichzeitig auch Hoffnung darauf, dass die meisten Länder eine gemeinsame Öffnung anpeilten. Wenn die Reisewarnung wie geplant am 14. Juni fallen, wären Reisen danach wieder versichert und könnten zumindest in einige Länder wieder deutlich sorgenfreier stattfinden. Jeder müsse dann selbst entscheiden "ob er dahin in den Urlaub will bei den Einschränkungen, die es überall geben wird". Je nach Entwicklung der Pandemie sei das vielleicht auch schon früher möglich, sagte er der Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche".

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