Foot Locker schließt alle 73 Runners-Point-Filialen in Deutschland

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Laut Betriebsrat sollen alle Filialen schließen.

Der Sportartikel- und Laufschuhhändler Runners Point gibt auf. Mehr als 800 Mitarbeiter wären von dem Schritt betroffen.

Die Muttergesellschaft Foot Locker will die Marke Runners Point wohl komplett einstellen und nur noch auf die Marken Foot Locker sowie Sidestep setzen. "Sämtliche Aktivitäten werden in die Niederlande verlegt", teilte die Stadt am Montag mit. In Recklinghausen sitzt die Zentrale des Filialisten mit ihren 170 Beschäftigten.

"Das ist für unsere Stadt ein echter Schlag ins Kontor", sagte Tesche. Es tue ihm vor allem leid für die Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verlören.

Die Marke gehört zum Mutterunternehmen Foot Locker. Man werde weiter für die Kunden mit den Marken Sidestep und Foot Locker präsent sein. Das hat das Unternehmen den Mitarbeitern nach WDR-Informationen (18.05.2020) auf einer Betriebsversammlung mitgeteilt - auch der Bürgermeister von Recklinghausen wurde demnach informiert.

Runners Point ist ein Tochterunternehmen von Foot Locker. In Deutschland hat Runners Point, das sich auf den Verkauf von Laufschuhen und -kleidung spezialisiert hat, rund 70 Filialen. In Sidestep-Läden werden Bekleidung und Schuhe verkauft. Das Unternehmen ist auch in der Schweiz und in Österreich aktiv.

Laut Graser sollen die Filialen der Foot-Locker-Tochter Sidestep künftig von der Foot-Locker-Europa-Zentrale in den Niederlanden aus geleitet werden. So habe die Verwaltung unter anderem bei der Suche nach einem Großlagerstandort geholfen: "Seit Foot Locker die Regie übernommen hatte, waren die Informationsstränge zwischen Stadtverwaltung und Unternehmen jedoch einseitig abgerissen".

Die Filialen von Runners Point im Ruhrgebiet stehen vor dem Aus.

Der Betriebsrat von Runners Point hat den Rechtsanwalt Jürgen Graser eingeschaltet, um über die Zukunft zu verhandeln. "Wir rechnen damit, was die Stores betrifft, dass die Tätigkeit sobald wie möglich eingestellt wird", sagte dieser.

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