Trump nimmt Malaria-Medikament als Corona-Prophylaxe

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US-Präsident Donald Trump* nimmt als Prophylaxe gegen eine Coronavirus-Infektion das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin ein. Ich kann es nicht genug betonen: "Das wird Sie töten", sagte der Fox-News-Journalist. Es sei gut möglich, dass die Arznei etwas bewirke. Menschen mit Atemwegs- oder Herzerkrankungen seien nach einer Erkrankung an Covid-19 in amerikanischen Krankenhäusern mit Hydroxychloroquin behandelt worden. Das Medikament sei ein "Geschenk Gottes" und könne einer der größten Durchbrüche der Medizingeschichte werden, schwärmte er.

Ende April warnte die US-Lebensmittel- und Arzneibehörde (FDA) allerdings vor dem angeblichen Wundermittel: Es gebe keine belastbaren Beweise einer Wirksamkeit gegen Covid-19, das Mittel erhöhe aber das Risiko lebensgefährlicher Herzrhythmus-Störungen. Er habe die Einnahme des Medikaments mit dem Arzt des Weißen Hauses abgestimmt. Er nehme auch Zink ein, um sein Immunsystem zu stärken. Der 73-Jährige betonte, er werde alle paar Tage auf das Virus getestet und sei stets negativ. Es blieb unklar, ob der Präsident Hydroxychloroquin als Prophylaxe gegen eine Infektion mit dem Virus einnimmt oder in der Hoffnung, dass damit mögliche COVID-Symptome milder ausfielen. Es laufen derzeit mehrere Studien, die einen möglichen Nutzen des Medikaments im Zusammenhang mit Covid-19 untersuchen. Das Nationale Gesundheitsinstitut der USA hatte erst am Donnerstag erklärt, es gebe nun eine klinische Studie mit rund 2.000 Probanden, in der geklärt werden soll, ob die Einnahme von Hydroxychloroquin gemeinsam mit dem Antibiotikum Azithromycin im frühen Stadium der Erkrankung Krankenhausaufenthalte und Todesfälle reduzieren kann.

In den USA sind seit Beginn der Pandemie nach Angaben von Wissenschaftlern mehr als 90.000 Menschen an COVID-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen liegt laut der Universität Johns Hopkins in Baltimore bei mehr als 1,5 Millionen.

Zudem richtete Trump neuerlich scharfe Worte gegen die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Er hatte die WHO zuvor als "Marionette" Chinas bezeichnet. Die USA hätten von der WHO in der Krise "viel schlechten Rat" erhalten.

Trump pries bereits in der Vergangenheit das Anti-Malaria-Mittel an. Zu den US-Beiträgen werde seine Regierung "bald eine Entscheidung fällen", sagte der Präsident. Er wirft der WHO eine zu große Nähe zum Corona-Ursprungsland China, Inkompetenz und Vertuschung vor.

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