Peter Maffay bittet Merkel um Hilfe für Musikbranche

Peter Maffay feiert 2019 seinen 70. Geburtstag

Auch zahlreiche seiner Kolleginnen und Kollegen haben das Schreiben unterzeichnet.

Egal, ob renommierte Stars oder aufstrebende Bands: Wann es wieder Musikkonzerte geben wird, ist aktuell völlig unklar.

Die Künstler sind ihren Fans und dem Publikum jetzt eine Antwort schuldig. dafür braucht es aber Perspektiven und Absicherungen, auch im Interesse von Millionen musikbegeisterten Menschen. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz schreibt Peter Maffay, dass die gesamte Konzert- und Veranstaltungsbranche vor einer großen Herausforderung stehe.

Laut des RedaktionsNetzwerks Deutschlands (RND) ist darin von einem "sorgenvollen Hilferuf" die Rede. Doch nicht nur die Künstler selbst stünden vor schwierigen Zeiten, auch eine "Wertschöpfungskette aus Dienstleistern" sei in enormem Maße betroffen. Vor allem für Musiker am Beginn ihrer Karriere seien Live-Auftritte überlebenswichtig. "130.000 Arbeitsplätze und die daran gekoppelten Existenzen von Familien sind in akuter Gefahr". Seinen flammenden Appell beendete die Musiklegende mit der Forderung: "Die Musik darf genauso wie zum Beispiel der Sport nicht am Ende der Skala stehen".

Den Forderungen Maffays schlossen sich zahlreiche Musiker an. Maffay: "Die Musik ist im wahrsten Sinne des Wortes ein wichtiger Teil der Harmonie in unserem täglichen Leben".

Zu den Unterzeichnern gehören u.a. die Scorpions, Angelo und Joey Kelly, Sasha, Till Brönner, Joja Wendt, Pur, Tokio Hotel, Marianne & Michael, Max Mutzke oder Faun.

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