Trump sieht Corona-Fälle in den USA als "Auszeichnung"

Trumps Ultimatum an die WHO Bessert euch sonst gibt es kein Geld mehr

Genf. Die USA haben ihre Attacken gegen China und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitten in der verheerenden Coronavirus-Pandemie fortgesetzt.

US-Präsident Donald Trump betrachtet es nicht als "schlechte Sache", dass es in seinem Land wo viele nachgewiesene Infektionen gibt. Es gehe Trump lediglich darum, China zu verunglimpfen und sich vor den Verpflichtungen seines Landes gegenüber der WHO zu "drücken", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, heute in Peking. Während die US-Regierung Staats- und Regierungschefs aus China, Deutschland und anderen Ländern am Montag zum Auftakt der WHO-Jahresversammlung zunächst das Feld überließ, griff Außenminister Mike Pompeo später aus Washington erneut an.

"Ich betrachte es in gewisser Hinsicht als gute Sache, weil es bedeutet, dass unsere Tests viel besser sind", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im Weißen Haus.

"Es ist klar, dass die wiederholten Fehltritte, die Sie und Ihre Organisation sich bei der Reaktion auf die Pandemie geleistet haben, die Welt extrem teuer zu stehen gekommen sind". Er könne nicht zulassen, dass das Geld von US-Steuerzahlern eine Organisation finanziere, die nicht amerikanischen Interessen diene.

Trump hatte vor einem Monat einen Zahlungsstopp an die WHO veranlasst.

Donald Trump macht ernst.

Was sich Trump konkret unter den nun geforderten "wesentlichen" Veränderungen bei der WHO vorstellt, bleibt vage. Immer wieder bemängelt er auch, dass die WHO ein von ihm frühzeitig erlassenes Einreiseverbot für ausländische Reisende aus China kritisiert habe. Das Dekret soll seiner Ansicht nach der amerikanischen Volkswirtschaft helfen, sich von den Auswirkungen der Coronavirus-Krise zu erholen.

Interessieren Sie sich für US-Politik? Dann schloss er die Landesgrenzen.

Das Budget der WHO besteht nach eigenen Angaben zu weniger als einem Viertel aus den verpflichtenden Beiträgen der Mitgliedsstaaten. Die USA haben zuletzt jährlich 117 Millionen Dollar in den WHO-Topf eingezahlt, mehr als das Doppelte des Beitrags Chinas. Die USA sind der größte Zahler: Für die Jahre 2020 und 2021 sind jeweils knapp 116 Millionen US-Dollar fällig. Wenn man wie in den USA fast 14 Millionen Menschen teste, finde man auch mehr Fälle, betonte er. Chinas Beitrag liegt für diese beiden Jahre bei jeweils rund 57 Millionen US-Dollar. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge hängt laut WHO von der Bevölkerungsgröße und dem Wohlstand des Landes ab. Die USA haben ihre Zahlungen an die WHO eingefroren und untersuchen vermeintliche Fehlleistungen der WHO. China kam auf mehr als 10 Millionen US-Dollar.

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