Zunahme der Corona-Todesfälle in Lateinamerika ROUNDUP

Neu ausgehobene Gräber auf dem Friedhof von Vila Formosa in São Paulo

Die jüngsten Zahlen der staatlichen Gesundheitsbehörde dürften dem Präsidenten Brasiliens daher wenig gefallen. Bolsonaro steht in der Corona-Krise schwer unter Druck: Während die Zahl der Infektionen in dem südamerikanischen Land rasant steigt, hält der rechtsradikale Staatschef Ausgangssperren und andere Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie weiterhin für überflüssig.

Der brasilianische Bundesstaat São Paulo hat China bei der Zahl der Corona-Toten überholt.

In China mit mehr als einer Milliarde Einwohner 4637 Menschen. Insgesamt verzeichnete Brasilien bislang 15.662 Corona-Tote. Nach den Daten der in den USA beheimateten Johns-Hopkins-Universität liegt das Land mit kontinentalen Ausmaßen damit bei der Zahl der Todesopfer weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten rückt es auf Platz drei der am schwersten betroffenen Länder vor Großbritannien und hinter die USA und Russland. Auf Friedhöfen werden die Leichen in Massengräbern beerdigt.

Explodierende Zahlen bei den Corona-Infektionen und ein irrlichternder Präsident, der noch vor Erreichen des Höhepunktes der Pandemie in seinem Land die Wirtschaft nach und nach wieder öffnen will. Brasilien taumelt führungslos durch diese harten Zeiten und hat sich so zum neuen Corona-Hotspot auf dem amerikanischen Kontinent entwickelt. Der rechtspopulistische Politiker hat mit Nelson Teich, der nach nur einem Monat im Amt am Freitag seinen Posten wieder räumte, bereits den zweiten Gesundheitsminister in der Covid-19-Pandemie verschlissen. Seinen in der Bevölkerung beliebten Vorgänger Luiz Henrique Mandetta hatte der Präsident Mitte April nach Meinungsverschiedenheiten über das Vorgehen gegen das Coronavirus entlassen. Allerdings wird in Mexiko im internationalen Vergleich sehr wenig getestet. Die Zahl der Infizierten in dem 210-Millionen-Einwohner-Land könne daher um ein Vielfaches höher sein als offiziell angegeben. Das berichteten vor kurzem die US-Zeitungen "New York Times" und "Wall Street Journal" auf Grundlage jeweils eigener Nachforschungen. Er bereiste noch im März das Land in Linienflugzeugen und badete in Menschenmengen, als fast alle anderen Länder der Region bereits Corona-Maßnahmen ergriffen hatten.

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