Facebook-Chef Zuckerberg: In zehn Jahren jeder zweite Mitarbeiter nicht im Büro

Facebook Coronavirus beschleunigt Trend zu Homeoffice

Von diesen rund 40 Prozent wäre ausschließliches Home Office aufgrund der Aufgabenprofile zwar nicht möglich, in Zukunft werde man aber auch Mitarbeiter einstellen, die von Beginn an von zu Hause aus arbeiten. Dies sagte Zuckerberg in einem Interview mit "The Verge". Er rechne damit, dass in zehn Jahren rund jeder zweite Beschäftigte bei Facebook so arbeiten werde. Zuckerberg betonte, die Zahl von 50 Prozent sei seine Schätzung, kein Ziel. In einer Umfrage habe jeder fünfte Mitarbeiter sich dafür ausgesprochen, dauerhaft von Zuhause aus zu arbeiten, weitere 20 Prozent hätten einiges Interesse daran gezeigt. Zuckerberg erklärte zudem, dass das Arbeiten von zu Hause effizienter als erwartet funktionieren würde: "Einige dachten, nun bricht alles zusammen, aber das passierte nicht".

Zuckerberg geht davon aus, Personalkosten zu sparen, wenn das Gehalt der Mitarbeiter nicht mehr an die hohen Lebenshaltungskosten angepasst werden müssen, die mit dem aktuellen Firmenstandort im Silicon Valley einhergehen. Mit der Zeit sollen neuere Team-Mitglieder und Software-Spezialisten in anderen Ländern dazukommen. Eine wichtige Frage sei aber, wie man dabei Unternehmenskultur, Kreativität und soziale Kontakte erhalte. Wenn demnächst die Öffnung der Büros beginne, würden sie nur zu etwa einem Viertel besetzt sein, sagte Zuckerberg.

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