Coronavirus-News: Corona-Fall unter deutschen Passagieren bei Rückflug nach China

Der 34-Jährige war einer von rund 200 Passagieren die in dem Rückholflieger nach China saßen

Nach der Ankunft wurde bekannt: Unter den deutschen Passagieren gibt es einen Corona-Fall.

Zwar seien alle der rund 200 Passagiere aus Deutschland vor dem Abflug in Frankfurt auf das Coronavirus getestet worden, aber bei einem 34-Jährigen ist ein erneuter Test vor Ort in China positiv ausgefallen, berichtete die städtische Gesundheitskommission am Sonntag.

Der 34-Jährige war einer von rund 200 Passagieren, die in dem Rückholflieger nach China saßen (Symbolbild).

Der Flug (LH342) war die erste Rückflugaktion für in China tätige Manager, Techniker und andere Vertretern der deutschen Wirtschaft sowie deren Familienangehörige. Nach Angaben der städtischen Gesundheitskommission zeigt der Mann keinerlei Symptome. Auch vier deutsche China-Korrespondenten waren an Bord des Flugzeugs.

Nachdem China Ende März die Grenze für Ausländer dichtgemacht hatte, waren sie alle in Deutschland gestrandet.

Den Rückflug hatte die deutsche Handelskammer in China in Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden organisiert, um die wirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern wieder voranzubringen.

Ein Flugzeug der Lufthansa steht am Flughafen Frankfurt bereit für einen Sonderflug nach Tianjin China
Ein Flugzeug der Lufthansa steht am Flughafen Frankfurt bereit für einen Sonderflug nach Tianjin China

Ein weiterer Lufthansa-Rückholflug nach China ist für Mittwoch (03.05.2020) vom Flughafen Frankfurt nach Shanghai geplant. "Es war nicht auszuschließen", sagte der Geschäftsführer Jens Hildebrandt telefonisch der Deutschen Presse-Agentur. Aus diesem Grund seien auch die umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen mit zwei Untersuchungen bei Abflug und Ankunft, einem Anti-Körpertest und zweiwöchiger Quarantäne in Tianjin getroffen worden. Dann werde über das weitere Vorgehen entschieden. Auch könne er sich vor längerer Zeit angesteckt haben, so dass jetzt noch einige alte Zellen übrig geblieben seien. "Aus diesem Grund war das Verfahren von chinesischer Seite auch so gewollt".

Ein Großteil der Passagiere war nach Ankunft am Samstag ohnehin für 14 Tage zur Quarantäne* in einem Hotel in Tianjin untergebracht worden.

Das ist allerdings ortsabhängig: Teilweise dürfen die Wirtschaftsvertreter auch direkt weiterreisen, wenn in ihrem Zielort lockerere Corona-Bestimmungen herrschen.

Das Risiko, sich an Bord anzustecken, ist nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers "extrem gering". Rund 2000 bis 2500 Personen hatten bei einer Umfrage der Handelskammer ihr Interesse bekundet, wieder nach China zurückkehren zu wollen.

In China sind zahlreiche deutsche Unternehmen ansässig, darunter zum Beispiel Volkswagen.

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