Nach privaten Feiern: Corona-Ausbruch: 160 Menschen in Quarantäne in Göttingen

In Göttingen haben sich bei privaten Feiern mehrere Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt verfolgt unter Hochdruck die Infektionsketten

Ein 67-jähriger Mann muss künstlich beatmet werden.

Ein Mann, der gegen die Quarantäne-Auflagen verstoßen haben soll, wurde von der Polizei aus diesem Hochhaus geholt. Mit Stand Samstagabend befanden sich 160 Menschen in Quarantäne, darunter 57 Kinder und Jugendliche. Alle Kontaktpersonen sollen getestet werden, auch über Pfingsten. Alle Kontaktpersonen sollen auf das Virus getestet werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen. Insgesamt würden 300 Schnelltests, die bereits nach etwa acht statt nach 48 Stunden das Ergebnis liefern, zur Verfügung stehen.

▶︎Die Klärung des Ausbruchs wird offenbar durch mangelnde Kooperation der Beteiligten behindert, berichtet der NDR weiter. Nach einem Test von 24 Personen, die in direktem Kontakt mit dem Infizierten standen, seien sieben Personen ebenfalls positiv auf das Virus getestet worden, so der Landkreis.

In Deutschland ist es nach mehreren privaten Familienfeiern zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen. Petra Broistedt, Leiterin des Corona-Krisenstabs Göttingen, äußert sich im Interview.

In Göttingen gab es einen Corona*-Ausbruch - rund 160 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Die Betroffenen seien zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Die Menschen haben sich wahrscheinlich am vergangenen Wochenende angesteckt. "Die Anzahl der zu kontaktierenden Personen bewegt sich im dreistelligen Bereich", hieß es. Wie eine Stadtsprecherin mitteilte, infizierten sich bei einigen größeren privaten Feiern mehrere Menschen mit dem neuen Coronavirus. Außerdem: Kirchengewerkschaft fordert Kita-Testungen in Hannover.

Ein unter Corona-Quarantäne stehender Mann, der mehrfach gegen Auflagen verstoßen und sich unter anderem in Göttingen aufgehalten habe, soll laut Broistedt in Verbindung mit dem Infektionsgeschehen stehen. Eine Person sei demnach schwer erkrankt und in stationärer Behandlung.

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