China stoppt offenbar Importe aus den USA

Demonstranten in einem Hongkonger Einkaufszentrum zeigen eine US-Flagge

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Voss meint, der Schritt Washingtons werde sowohl für die WHO und ihre Mitglieder, als auch für die USA Nachteile haben: "Langfristig kann es schon dazu kommen, dass die USA sowohl ihre Stimme und Mitgliedschaft in der WHO verlieren, als auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit weniger wird". Peking reagierte damit auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, wegen des geplanten chinesischen Sicherheitsgesetzes für Hongkong der ehemaligen britischen Kronkolonie wirtschaftliche Privilegien abzuerkennen und die Einreise chinesischer Studenten auszusetzen.

Doch bereits vor Ablauf der Frist machte Donald Trump nun ernst und sagte: "Wir werden heute unsere Beziehung mit der Weltgesundheitsorganisation beenden und das Geld umlenken auf andere dringende, globale Bedürfnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit". Die WHO äußerte sich zunächst nicht.

Der Medizinrechtler Lawrence Gostin von der Georgetown University in Washington bezeichnete Trumps Entscheidung als "illegal" in zweierlei Hinsicht: Zum einen hätten die USA das WHO-Beitrittsabkommen ratifiziert, zum anderen habe der US-Kongress die Mittel für die WHO abgesegnet.

Tatsächlich gab und gibt es im Zuge der Coronavirus-Pandemie eine enge Zusammenarbeit zwischen der WHO und China. In einem Brief an deren Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte er vergangene Woche noch verlangt, die Organisation müsse sich innerhalb von 30 Tagen ändern. Er bezeichnete die in Genf ansässige UN-Sonderorganisation als "Marionette" Chinas. Was er sich konkret darunter vorstellte, verriet er nicht. Im Streit um den Umgang mit der Corona-Pandemie hatte der amerikanische Präsident bereits Mitte April die amerikanischen Zahlungen an die WHO eingestellt. Inzwischen sind in den USA mehr als 100.000 Menschen nach einer Infektion gestorben. Trump steht in der Corona-Krise selbst schwer unter Druck. Der Republikaner hatte die Gefahr lange heruntergespielt. Ein Vorwurf, den er gegen die WHO erhebt, wird auch gegen ihn gerichtet: China Ende Januar noch für die Transparenz im Zusammenhang mit dem Ausbruch gelobt zu haben.

In einem Tweet vom 24. Trump warf China daraufhin Wortbruch vor und sagte, der Finanzmetropole Hongkong werde die "bevorzugte Behandlung" nicht länger gewährt.

Die Vereinigten Staaten waren bislang der größte Beitragszahler der WHO.

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