Lufthansa-Aufsichtsrat nimmt Auflagen für Staatshilfen an

Das teilte das Unternehmen in Frankfurt am Main mit.

Der Aufsichtsrat hatte zunächst Vorbehalte gegenüber dem Rettungspaket, und zwar wegen der Auflagen der EU-Kommission, die den Hilfen grünes Licht geben muss. Die Lufthansa soll demnach einige Start- und Landerechte in Frankfurt und München Konkurrenten überlassen. Eine außerordentliche Hauptversammlung wird daher für den 25. Juni 2020 einberufen. "Für diese Perspektive sind wir allen an der Stabilisierung Beteiligten, inklusive unseren Kunden, Mitarbeitern und Aktionären dankbar", wird Spohr in der Mitteilung zitiert. Vorstandschef Spohr sagte, eine Anpassung der Kapazitäten sei unausweichlich. "Gemeinsam mit der Bundesregierung muss es unser Ziel sein, unsere Spitzenposition im globalen Luftverkehr zu verteidigen".

Damit ist der Konzern einen großen Schritt weiter gekommen.

Insgesamt umfasst das mit der Bundesregierung ausgehandelte Stützungsprogramm neun Milliarden Euro.

Kurz vor Pfingsten war dann bekanntgeworden, dass der Vorstand einen zuvor zwischen Berlin und Brüssel ausgehandelten Kompromiss über die Auflagen akzeptieren wolle. Er akzeptierte damit, dass der schwer angeschlagene Luftfahrtkonzern Start- und Landerechte abgibt. Aber das Go des Aufsichtsrats stand noch aus.

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