Tausende bei Demo in Paris gegen Rassismus und Polizeigewalt

Tausende Menschen demonstrieren in Paris gegen Polizeigewalt

In Paris und in anderen Städten Frankreichs haben zehntausende Menschen gegen Polizeigewalt demonstriert. Das teilte eine Sprecherin der Pariser Polizeipräfektur mit. In Paris kam es zu gewalttätigen Konfrontationen zwischen der Polizei und Demonstranten. So demonstrierten in Lille rund 2500 Menschen, in Marseille etwa 1800 Menschen und in Lyon rund 1200 Menschen.

Die überwiegend jungen Demonstrantinnen und Demonstranten riefen bei der Anti-Rassismus-Kundgebung als Reaktion auf den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA Slogans der "Black Lives Matter"-Bewegung". Eine Schuld der Polizei an seinem Tod ließ sich offiziell nicht nachweisen. Vergangene Woche hatten mehrere Ärzte die Polizisten entlastet und einen von der Familie in Auftrag gegebenen Bericht zurückgewiesen, wonach der junge Mann erstickt sein soll. Traoré verlor im Polizeiwagen das Bewusstsein und starb später auf einer Wache.

"Das ist heute nicht mehr nur der Kampf der Familie Traoré, es ist unser aller Kampf. Wenn wir heute für George Floyd kämpfen, kämpfen wir für Adama Traoré".

Nach Polizeiangaben blockierten einige Demonstranten die Ringstraße der Pariser Autobahn und steckten Gegenstände in Brand.

Der Pariser Polizeichef Didier Lallement nahm seine Behörde gegen die Vorwürfe in Schutz. Er gratulierte den Sicherheits- und Rettungskräften zu Gelassenheit. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse gegen Demonstranten ein. Die Pariser Präfektur hatte die Proteste verboten - aus Sorge vor Ausschreitungen, aber auch wegen der Coronapandemie. Demnach dürfen sich höchstens zehn Menschen versammeln. Bei den Protesten in Frankreich machten die Teilnehmer ihrer Empörung über den Tod des 24-jährigen Adama Traoré Luft. Die Polizisten drückten den Familienvater bäuchlings auf den Boden, er erlitt dadurch einen Kehlkopfbruch. Zuvor war ein 14-Jähriger bei einem Polizeieinsatz schwer am Auge verletzt worden. Auch er wurde mit dem Gesicht nach unten fixiert. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert bereits seit Jahren, solche "tödlichen" Methoden bei der französischen Polizei zu verbieten.

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