"Das ist Wahnsinn": Elon Musk fordert Aufspaltung von Amazon

Tesla-Chef Elon Musk mit Mund-Nasen-Schutz

Musk empörte sich. "Das ist verrückt", schrieb er und adressierte direkt den Twitteraccount von Amazon-Chef Jeff Bezos.

Amazon hat darauf bereits reagiert und einen Fehler eingeräumt.

Fehde zwischen US-Milliardären: E-Auto-Pionier Elon Musk sieht eine zu große Marktmacht des Onlinehändlers Amazon - und will den Konzern zerschlagen. Der Titel des Buchs lautet: Nicht berichtete Wahrheit über Covid-19 und Lockdowns (Unreported Truth about Covid-19 and Lockdowns). Außerdem glaubt er nicht an ein hohes Ansteckungsrisiko und führt dazu ein einzelnes Beispiel auf einem französischen Flugzeugträger an. Ohne Infektionsschutzmaßnahmen fielen SARS-CoV-2 lediglich zwischen einer von 360 und einer von 1.300 US-Amerikanern zum Opfer, so der Autor, der Geschichte und Wirtschaftswissenschaften studierte.

Allerdings war der angegebene Grund dafür, dass die Veröffentlichung von Kindle Direct Publishing abgelehnt wurde, dass das Buch den Regeln zur Veröffentlichung nicht entspricht.

Elon Musk zählt zu den großen Kritikern der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ende April hatte er gefordert, den Menschen "ihre gottverdammte Freiheit" zurückzugeben, und die Lockdown-Maßnahmen sogar als "faschistisch" beschimpft. In einem Twitter-Post fordert Musk: "Es ist Zeit, Amazon aufzulösen. Monopole sind unrecht!", schrieb der Starunternehmer.

Aber ein Bücherverbot durch Technikgiganten ist eine weitaus schlimmere Gefahr als die Bedrohungen, die sein Buch angeblich darstellt.
Amazon habe den Autor kontaktiert.

Die Tech-Milliardäre Musk und Bezos sind in einigen Geschäftsbereichen Rivalen, sie konkurrieren vor allem mit ihren Weltraumfirmen SpaceX und Blue Origin. Zudem stützt Amazon den Tesla-Kontrahenten Rivian als Investor. Er hat sich öffentlich darüber beklagt, dass dadurch unter anderem die Produktion bei Tesla gestoppt werden musste.

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