Vernichtendes Urteil von US-Tester: Tesla baut die schlechtesten Autos

Tesla Model 3

Die J.D. Power 2020 Initial Quality Study (IQS) ist eine Studienreihe, die erstmals auch die Qualität von Teslas Neufahrzeugen untersucht.

Die Daten für Tesla bezogen sich allerdings auf einen kleineren Kreis als für andere Autobauer, da der Konzern von Elon Musk die Zusammenarbeit mit der Marktforschungsfirma verweigert. Tesla belegt damit den letzten Platz im Qualitätsranking. Um welche Probleme es sich konkret handelt, weisen die Marktforscher nicht aus.

Kunden beschwerten sich zudem über Probleme bei der Reichweitenmessung. Der US-Autobauer kam in einer Umfrage von J.D. Power auf einen Wert von 250 Fehlermeldungen pro 100 Neuwagen.

Die 34. Jahresversion der J.D. Power-Studie, in der die Leistung neuer Fahrzeuge in den ersten 90 Tagen gemessen wird, ist die erste, in der auch Tesla bewertet wurde. "Außerdem haben sie im Bereich der Elektrofahrzeuge Beschwerden in Bezug auf eine geringere Reichweite als erwartet und ungenaue Reichweitenmessung", so Betts.

Tesla war das erste Mal in diesem Ranking vertreten. Das Studienergebnis basiert auf der Befragung von etwa 1'250 Tesla-Fahrern. Tesla erlaubte es in 15 US-Bundesstaaten nicht, die Besitzer zu befragen, doch die Qualitätsforscher sammelten nach eigenen Angaben eine ausreichend große Stichprobe in den 35 anderen Bundesstaaten.

Im Gesamtranking der Analysefirma schneiden besonders US-amerikanische Hersteller gut ab. Auf dem zweiten Platz landet Chevrolet mit einer Punktzahl von jeweils 141. Der beste deutsche Hersteller ist Volkswagen, der mit 152 Punkten Platz Neun belegt.

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