US-Demokraten wollen John-Wayne-Flughafen umbenennen

Eine Statue am John-Wayne-Flughafen in Santa Ana

Die US-Demokraten hatten im Zuge der Rassismusdebatte beantragt, im kalifornischen Orange County einen nach Wayne benannten Flughafen umzubenennen, weil der Filmstar sich zu Lebzeiten eindeutig rassistisch geäußert habe. Die Demokraten beziehen sich im speziellen auf ein Interview von John Wayne (1907-1979), der für "Der Marshall" (1970) mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Orange County gab dem schon 1923 eröffneten Flughafen gleich nach dem Tod Waynes den Namen des Schauspielers.

Grund seien Äußerungen von Wayne in einem "Playboy"-Interview von 1971, in denen der Hollywoodstar gesagt hatte, dass er an die Überlegenheit der Weißen ("White Supremacy") glaube und Schwarze noch der Erziehung bedürften, wie der Sender CNN am Montag berichtete". "John Wayne war kein Rassist", heißt es in einer Stellungnahme des 58-Jährigen, welche das Klatschportal TMZ veröffentlicht hat.

Waynes Sohn Ethan hatte CNN zufolge im vorigen Jahr gesagt, die Zitate seines Vaters würden aus dem Kontext gerissen.

Sein Vater habe in keiner Weise "die ‚weiße Vorherrschaft'" unterstützt und geglaubt, "dass verantwortungsbewusste Menschen ohne Gewaltanwendung an die Macht kommen sollten", so der Sohn von John Wayne.

"Wenn John Wayne heute noch leben würde, dann würde er einer derjenigen sein, die an vorderster Front für Fairness und Gerechtigkeit kämpfen würden", glaubt Ethan Wayne.

Auch US-Präsident Trump kann offenbar nicht verstehen, warum der John-Wayne-Flughafen in Kalifornien umbenannt werden soll.

In einem Tweet bezeichnete er diese Forderung als "unglaubliche Dummheit".

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