Hunderte Elefanten in Botswana verendet

Behörden bestätigten Tod von mindestens 275 Elefanten- Wilderei ausgeschlossen

In Botswana rätselt man momentan über ein mysteriöses Massensterben von Elefanten.

Botsuana - Ein mysteriöses Elefantensterben im südafrikanischen Safari-Paradies Botsuana stellt Tierschützer und Regierung vor Rätsel.

Nach einem den Medien zugespielten vertraulichen Bericht der Tierschutzorganisation Elephants Without Borders (EWB) wurden seit Mai die Kadaver von 356 Elefanten entdeckt. In einem Bericht sei aber von mehr als 360 toten Elefanten die Rede, sagte Cyril Taolo, der Leiter der für Wildtiere und Nationalparks zuständigen Behörde.

Fachleute sprechen von einem "beispiellosen Desaster". Die Tiere waren sowohl männlich als auch weiblich und aus allen Altersgruppen.

Botswanas Tierschutzbehörde sandte nach eigenen Angaben bereits Proben der Elefantenkadaver zur Untersuchung in kanadische, südafrikanische und simbabwische Labors - wegen der Corona-Pandemie käme es jedoch zu starken Verzögerungen. Die Ursache sei völlig unklar, nur eine Milzbrand-Vergiftung und Wilderei könnten ausgeschlossen werden. Auch ihre Vergiftung mit Zyanid kann nicht der Grund für ihren Tod sein. Der Bericht besagt, dass es Elefanten jeden Alters gibt. Ein Dickhäuter sei dabei beobachtet worden, wie er ständig im Kreis lief, bevor er tot zusammenbrach. Offenbar seien die Elefanten unabhängig von ihrem Alter und Geschlecht betroffen, schreibt EWB-Chef Michael Case in dem Bericht.

Ähnliche Todesfälle ereigneten sich zum ersten Mal im Mai, als die Behörden in nur einer Woche in zwei Dörfern im Nordwesten des Landes Elefanten fanden 70 Es wurden Leichen gefunden. Es ist das größte Massensterben der gefährdeten Art außerhalb einer Dürreperiode.

Im vergangenen Jahr brach im Staat eine heftige Debatte aus, weil der seit zweieinhalb Jahren regierende Präsident Mokgweetsi Masisi die Jagd auf Elefanten wieder erlaubte.

Die Zahl der Elefanten in Afrika nimmt seit Jahrzehnten ab. Karma verlor jedoch den Urnengang.

Botswana: Kürzlich ein schwangerer Elefant in Kerala Die Nachricht, rücksichtslos behandelt zu werden, hatte alle verärgert. In Botswana hat ihre Zahl jedoch seit den 1990ern von 80.000 auf 130.000 zugelegt. Dieser Erfolg wird nun bedroht.

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