Pubs in England dürfen wieder öffnen - Prinz William macht den Anfang

Der 38 Jahre alte Enkel von Queen Elizabeth II. "Ich bin ein Cider-Mann", sagte William demnach über seine Apfelweinvorliebe.

Die Regierung hatte die Öffnung der Kneipen erst für die frühen Morgenstunden am Samstag angesetzt, um zu verhindern, dass die Menschen noch in der Nacht zu den Pubs pilgern.

"An diesem Wochenende werden Pubs und Restaurants in ganz Großbritannien wiedereröffnet, der Herzog besuchte einen örtlichen Pub in Norfolk, um den Mitarbeitern alles Gute zu wünschen und zu erfahren, wie sie ihre Abläufe angepasst haben, damit sie zu einer neuen Normalität zurückkehren können". Die befürchteten Alkoholexzesse blieben zwar aus, doch im Londoner Ausgehviertel Soho drängten sich Menschenmassen, wie auf Fotos zu sehen war, die in sozialen Netzwerken kursierten.

Die Pubs in England dürfen seit dem heutigen Samstag wieder öffnen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden. Gesundheitsminister Matt Hancock warnte mit deutlichen Worten davor, über die Stränge zu schlagen: "Wer das Gesetz bricht, kann hinter Gittern landen", sagte er der "Daily Mail" am Freitag. Die Polizei hat die Zahl ihrer Einsatzkräfte stark erhöht. Kritiker halten die umfangreichen Lockerungen der Maßnahmen in England für verfrüht. Die Mehrheit der Feiernden habe sich verantwortungsvoll verhalten. In Schottland und Wales müssen sich die Menschen noch gedulden, bevor sie wieder in den Pub gehen können. Jeder Landesteil bestimmt in Großbritannien seine eigenen Maßnahmen.

Prinz William begutachtet die Getränkeauswahl
Prinz William begutachtet die Getränkeauswahl

Ausgeschenkt wurde dem britischen Video-Blogger Paul Brown zufolge spätestens ab 10 Uhr lokaler Zeit. Der erste, der sich ein Pint gönnte, war offenbar Prinz William. "Wahrscheinlich das am schlechtesten gezapfte Guinness meines Lebens, aber was soll's", sagte er in einem seiner Videos. "Ich liebe es", schrieb er auf Twitter und postete dazu ein Foto von sich mit einem Glas Bier in der Hand in einem Pub. Farage gilt als leidenschaftlicher Pub-Besucher. Farage hätte noch einen weiteren Tag in Isolation verbringen müssen, so der Vorwurf.

Auch Restaurants, Friseure, Kinos, Museen und Bibliotheken durften ihre Türen unter Einhaltung strikter Massnahmen zur Kontaktbeschränkung wieder öffnen.

Es ist der bisher größte Schritt, den England in Richtung einer Normalisierung der Lebensverhältnisse inmitten der Coronavirus-Pandemie unternimmt. Von einigen Experten wurden die Lockerungen als zu früh kritisiert.

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