Formel 1: Trotz Ferrari-Klage - Mercedes darf Technik-Trick in Spielberg nutzen

F1 2020 Schnelle Runde auf dem Red Bull Ring

Zum Red Bull-Ring heißt es weiter: "Wenn es für die Fahrer darauffolgend wieder bergab geht, wandelt sich der Kurs in eine Hochgeschwindigkeitsfahrt wie auf einem Rodelschlitten, bei der die Piloten ihre Boliden durch eine Serie von sehr schnellen Kurven steuern und die berühmte Rindt-Rechtskurve durchlaufen, die nach dem ersten F1-Weltmeister aus Österreich benannt wurde".

Pünktlich zur Wiederaufnahme der Saison mit den Großen Preis von Österreich in Spielberg, schicken die Entwickler von F1 2020, dem offiziellen Videospiel der 2020 FIA FORMULA ONE WORLD CHAMPIONSHIP, Esteban Ocon in seinem markanten Renault über den Red Bull-Ring.

Doch nach stundenlangen Prüfungen des Systems stellten die Rennkommissare um den Deutschen Gerd Ennser fest: DAS gehört zur Steuerung und ist keine illegale Aerodynamik-Hilfe.

Hier lesen Sie mehr: Deshalb lackiert Mercedes Lewis Hamiltons Silberpfeil in Schwarz. Der Einspruch sei unbegründet, weil das sogenannte DAS-System gemäß des aktuellen Regelwerks Teil der Steuerung des Autos und nicht der Radaufhängung sei, entschieden die Kommissare. Wolff spielte auf den erfolglosen Einlass von Red Bull gegen das innovative Mercedes-Lenksystem DAS vom Freitagabend an. Sie ist eine kurze Strecke, deren erste Hälfte die enorme Beschleunigung der Fahrzeuge belohnt, wenn diese über drei spektakulären Geraden mit separierenden Aufwärts-Kurven jagen. Dabei neigen sich die Vorderräder zunächst leicht nach innen, ehe sie wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.

Angesichts des Verbots für die nächste Saison und der Ungewissheit, wie viele Rennen dieses Jahr noch gefahren werden können, ist aber offen, ob die Konkurrenz nun den Technik-Trick von Mercedes noch kopieren wird. Üblicherweise kühlen die Pneus auf einer Geraden aus.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner (46) hatte bereits angedeutet, dass sein Team genau dies tun würde, wenn DAS als legal anerkannt ist.

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