Werder Bremen: Florian Kohfeldt bleibt Trainer

Koheldt Mundschutz Bus

Eine bizarre Trainer-Personalie ist gelöst: Florian Kohfeldt (37) bleibt Chefcoach bei Werder Bremen. Das berichteten am Donnerstag unter anderem der "Weser Kurier", die "Bild" und "sport1.de". "Es wird in derselben personellen Konstellation in Zukunft weitergehen", sagte Geschäftsführer Klaus Filbry bei einer Pressekonferenz.

Kohfeldts Vertrag läuft ohnehin bis 2023, zuletzt hatte es aber auch Gerüchte über einen Abschied gegeben.

Vorerst gab es weiter keine öffentlichen Äußerungen der Bremer.

Die Bremer hatten erst in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim knapp den Abstieg vermieden. Seit Dienstag hatte der Club in verschiedenen Runden mit Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Trainerstab die Spielzeit 2019/20 aufgearbeitet.

Doch drei Tage nach diesem äußerst glücklichen Klassenerhalt am Ende einer völlig verkorksten Saison haben sich Werder und Kohfeldt auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Seither saß der Werder-Coach quasi rund um die Uhr mit Sportchef Frank Baumann (44) zusammen, auch 1899 Hoffenheim soll in dieser Zeit noch mal angeklopft haben. Auch die vielen Verletzten und unglückliche Entscheidungen bei Transfers sollten Teil der Analyse sein. Auch der Coach, lange Zeit der Senkrechtstarter der deutschen Trainergilde, geriet angesichts der sportlichen Talfahrt heftig in die Kritik.

Die Kraichgauer holten unter dem Gespann Matthias Kaltenbach, Marcel Rapp und Ex-TSG-Profi Kai Herdling erweitert um Torwarttrainer Michael Recher und Videoanalyst Timo Gross, insgesamt zwölf Punkte aus vier Spielen.

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