Ganze Bollywood-Schauspieldynastie mit Corona infiziert

Aishwarya Rai Bachchan

Bollywood-Megastar Amitabh Bachchan (77) ist mit dem Coronavirus infiziert und in ein Krankenhaus in Mumbai eingeliefert worden, wie er selbst am Sonnabend via Twitter mitteilte. Unter den Betroffenen sind auch die Mitglieder einer berühmten Bollywood-Familie, drei Generationen der Bachchans sollen im Bundesstaat Maharashtra positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Nach Angaben von Rais ebenfalls infiziertem Ehemann Abhishek Bachchan sind ihre Krankheitsverläufe aber leicht. Laut dem Krankenhaus ist der Zustand von Amitabh und seinem ebenfalls schauspielenden Sohn stabil. Sie wurde zu einem der bekanntesten Gesichter Bollywoods, auch außerhalb von Indien, und war regelmäßig auf dem Roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes zu Gast. Mit Abhishek Bachchan ist sie seit 2007 verheiratet, ihre gemeinsame Tochter kam 2011 zur Welt. "Alle, die in den vergangenen zehn Tagen in meiner nächsten Nähe waren, sind aufgefordert, sich bitte testen zu lassen", appellierte Bachchan.

Amitabh Bachchan
Amitabh Bachchan auf einem

Amitabh Bachchan auf einem Foto aus dem Jahr 2009. Zudem moderiert er die indische Version der Sendung "Wer wird Millionär?". Sohn Abhishek Bachchan teilte, ebenfalls via Twitter, mit, dass er und sein Vater derzeit "leichte Symptome" zeigten. "Bitte bleibt ruhig und geratet nicht in Panik", so der 44-Jährige weiter. Schauspieler, die so wie Bachchan älter sind als 65 Jahre, dürfen wegen des erhöhten Risikos, ernsthaft an Covid-19 zu erkranken, allerdings noch nicht ans Set. Besonders schwer betroffen ist der Großraum Mumbai: Auf die Metropolregion entfällt ein Viertel aller nachgewiesenen Corona-Infektionen in Indien. Im Westen wurde auch seine wütende Kritik an Regisseur Danny Boyles Oscar-prämiertem Drama "Slumdog Millioniere" bekannt: Der Film zeichne Indien als schmutziges, schattseitiges Entwicklungsland, kritisierte er damals, "dabei existieren und florieren trübe Unterwelten auch in den angeblich bestentwickelten Nationen". Mitarbeiter des Gesundheitsbereichs klagen außerdem, dass es nicht genügend Personal zur Bewältigung der Corona-Pandemie gebe.

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