Nach Corona-Fall: Hülkenberg als Ersatz für Perez gehandelt

Sergio Perez sitzt während einer Pressekonferenz mit Mundschutz auf dem Podium

Das aktuelle Racing-Point-Trio aus Teamchef Otmar Szafnauer, Lance Stroll und Sergio Perez (v.l.) geht 2021 als Aston-Martion-Werksteam an den Start. Beide verfügen über Formel-1-Erfahrung.

Silverstone - Nico Hülkenberg könnte zum Nutznießer des ersten prominenten Coronavirus-Falls in der Formel 1 werden. Der Mexikaner war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil möglicherweise Sebastian Vettel* sein Cockpit im kommenden Jahr übernehmen soll. Und er ließ die rosa Mercedes-Kopie direkt fliegen und schaffte die neuntbeste Zeit.

"'Checo' ist heute nicht an der Strecke, nachdem es ein uneindeutiges Testergebnis gegeben hat", teilte ein Sprecher seines Racing-Point-Teams mit. Unter Schmerzen. "Kann ich eine kurze Pause machen?", funkte Hülkenberg: "Meine rechte Pobacke wird taub, da unten ist ein Druckpunkt". Denn der "Hülk" hat direkt beste Chancen, endlich seinen Podiumsfluch zu brechen.

Sergio Perez: Formel-1-Pilot fällt in Silverstone wegen Coronavirus aus - Nico Hülkenberg als Ersatz? Masi lobte zwar das bisher gut funktionierende Schutzkonzept der Formel 1, warnte aber auch bereits: "Wir dürfen uns keinen Moment der Nachlässigkeit leisten".

Zuvor war Perez positiv auf das Virus getestet worden. Hülkenberg und Perez fuhren zwischen 2014 und 2016 gemeinsam für den Vorgänger-Rennstall Force India. "Er wird sich weiterhin nach den Richtlinien der zuständigen Gesundheitsbehörden selbst isolieren, wobei die Sicherheit für das Team und den Sport oberste Priorität hat", hieß es in einer Mitteilung. Dabei würde es sich um den Belgier Stoffel Vandoorne oder Esteban Gutierrez aus Mexiko handeln. Am Donnerstag wurde der mexikanische Fahrer Sergio Perez wegen eines nicht eindeutigen Test-Ergebnisses vor dem Großen Preis von Großbritannien* vorsorglich isoliert. Sie hatte jedoch keinen Kontakt mit Fahrern. Auch in England kann das Rennwochenende nur unter Einhaltung der strengen Hygieneregeln stattfinden. Die Anzahl der Personen im Fahrerlager wurde auf ein Mindestmaß reduziert. Die Tests müssen mindestens alle fünf Tage wiederholt werden. Auch das Einhalten der Abstandsregeln ist nötig, und die Teams sollen untereinander möglichst keinen Kontakt haben.

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