US-Bundespolizisten werden aus Portland abgezogen

Portland Trump droht Demonstranten mit langen Haftstrafen. Zwei Sicherheitskräfte schleifen eine Demonstrantin davon Die US-Regierung will noch härter durchgreifen

Über deren Einsatz in Portland und anderen amerikanischen Städten war in den Vereinigten Staaten eine heftige Debatte entbrannt. Die Regierung Trumps hatte sie gegen den erklärten Willen der Stadt nach Portland entsandt - die Regierung begründet den Einsatz mit dem Schutz eines Bundesgerichts. "Sie haben nur sehr wenig Zeit dafür". Proteste hatte es nach Floyds Tod in vielen US-Städten gegeben, anders als in Portland waren sie zuletzt vielerorts allerdings abgeebbt. Die Gouverneurin des Westküstenstaats Oregon, Kate Brown, sagte gestern, die Bundesregierung habe ihrer wiederholten Forderung nach einem Abzug der Kräfte stattgegeben.

Der Einsatz der Bundespolizisten hatte die angespannte Situation in Portland zusätzlich angeheizt. Die Spannungen zwischen Demonstranten und Bundesbeamten eskalierten. Für Empörung sorgten unter anderem Aufnahmen die zeigten, wie Polizisten in Tarnkleidung Demonstranten festnahmen und in nicht gekennzeichnete Fahrzeuge brachten. "Entweder sie räumen in Portland auf - die Gouverneurin und der Bürgermeister, die schwach sind - oder wir gehen rein, um es für sie zu tun".

Auch am Mittwochabend demonstrierten wieder rund 2000 Menschen vor dem Gerichtsgebäude von Portland, Bundespolizisten lösten den Protest mit Tränengas und Gummigeschossen auf.

Ab Donnerstag sollen Bundespolizisten aus dem Stadtzentrum abgezogen werden. "Falls ja, wird die Bewegung anhalten", sagte der 23-Jährige. Heimatschutzminister Chad Wolf bestätigte zwar eine Vereinbarung mit der Gouverneurin von der demokratischen Partei. Im Rahmen des nach einem Opfer benannten Einsatzes "Operation Legend" hat das Justizministerium seit Anfang Juli demnach bereits Verstärkung in die Städte Kansas City, Chicago und Albuquerque entsandt.

Ungeachtet der Kritik will die Trump-Regierung Sicherheitskräfte in drei weitere Städte schicken, um dort die angeblich zunehmende Kriminalität zu bekämpfen: Nach Detroit sollten zusätzlich 42 Beamte entsandt werden, nach Cleveland und Milwaukee jeweils mehr als 25 zusätzliche Beamte, erklärte das Justizministerium.

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Polizeigewahrsam hat in den USA vielerorts zu Protesten geführt, die bis heute andauern. Es kam mehrfach zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und Sachbeschädigungen am Gebäude des Bundesgerichts.

Related:

Comments

Latest news

Britischer Regisseur Alan Parker gestorben
Nach Angaben seiner Familie starb Parker am Freitag in London nach einer langen Krankheit. Alan Parker was collecting his luggage next to me at Heathrow a few years back.

RTL will Wirecard-Affäre verfilmen und Podcast-Serie produzieren
Der Betrugsfall Wirecard samt Insolvenz des Unternehmens bei München im Juni dreht sich um Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro. Noch lange nicht ist der Betrugsskandal um den deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard aufgeklärt, schon wird er verfilmt.

Harmlose Erkältungen könnten immun gegen Covid-19 machen
Die Immunzellen wurden mit kleinen, künstlich hergestellten Bruchstücken des sogenannten Spike-Proteins von Sars-CoV-2 stimuliert. Es bildet die typische " Krone " des Coronavirus auf der Oberfläche des Virus und ermöglicht den Eintritt in menschliche Zellen.

Guide to Blackjack
The game is always played on a semi-circle table with the dealer on the inside and a maximum of 7 players surrounding. Players can say ‘hit me’ to dealt additional cards that will increase their hand value if they wish.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Other news