Google-Mutter Alphabet erleidet Gewinneinbruch in Corona-Krise

Beim Google Mutterkonzern Alphabet sin... Liang  Imaginechina via ZUMA Press  dpa

Trotzdem scheffelt der Konzern weiter Milliarden. Die Muttergesellschaft von Google hat die Erwartungen übertroffen und in der Telefonkonferenz einen optimistischen Ton angegeben, schrieb Analyst Ross Sandler in einer am Freitag verfügbaren Studie. Vor allem das Anzeigengeschäft von Google erhielt während der Krise im Zeitraum von April bis Juni einen Dämpfer, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Konzerns musste Google einen Umsatzrückgang verzeichnen. Parallel sind der Betriebsgewinn des zweiten Quartals auf 6,4 Milliarden Dollar, der Nettogewinn auf sieben Milliarden Dollar zurückgegangen.

Das Cloud-Geschäft von Google steigerte den Umsatz sogar um 43 Prozent auf 3,0 Milliarden US-Dollar. Alphabet erzielte im Vorjahresquartal ein Ergebnis je Aktie von 14,21. Hier hatten Experten in den zuvor eingereichten Schätzungen einen Durchschnitt von 37,30 Milliarden US-Dollar erwartet. Das lässt vermuten, dass Anleger die aktuellen Kennzahlen insgesamt positiv bewerteten.

Während Apple am Donnerstagabend ein neues Juni-Rekordquartal vermelden konnte und damit der Corona-Krise trotzte, musste der Google-Mutterkonzern Alphabet einen deutlichen Gewinneinbruch verkündigen. 29,87 Milliarden Dollar entsprechen einem Rückgang von 8 Prozent. So wuchsen die Werbeerlöse der Video-Tochter Youtube um deutliche sechs Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Googles Betriebsgewinn ist um mehr als ein Viertel auf 7,6 Milliarden Dollar gefallen.

"Im zweiten Quartal beliefen sich unsere Gesamteinnahmen auf 38,3 Milliarden US-Dollar, was auf eine allmähliche Verbesserung unseres Anzeigengeschäfts und ein starkes Wachstum bei Google Cloud und anderen Einkünften zurückzuführen ist", kommentierte Google-CFO Ruth Porat den Quartalsbericht". "Wir navigieren weiterhin durch ein schwieriges globales Wirtschaftsumfeld". Das sind acht Prozent weniger als im Vorjahr. Der von ihnen verursachte Fehlbetrag erhöhte sich um mehr als 100 Millionen Dollar auf 1,12 Milliarden Dollar.

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