Bundeswehr hilft: Deutsche Diplomatin bei Explosion in Beirut getötet

Der verwüstete Hafen von Beirut

Geschätzt wird, dass bis zu 250.000 Einwohner ihre Wohnungen verloren haben. "Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amts sind in tiefer Trauer um die Kollegin".

Er habe den Angehörigen und der Belegschaft der Botschaft Beirut im Namen der gesamten Bundesregierung sein Beileid ausgesprochen.

"Allen, die wie unsere verstorbene Kollegin jeden Tag auf der ganzen Welt im Dienst für unser Land große persönliche Risiken eingehen, gilt mein Dank", sagte Maas.

Der französische Präsident Emmanuel Macron will am Donnerstag zu Gesprächen über Hilfen in den Libanon reisen.

Beirut: In Beirut läuft die internationale Hilfe an.

Präsident Michel Aoun rief für Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ein, um die Ursachen der Explosion zu klären.

Die EU hat dem Libanon Nothilfe in Höhe von mehr 33 Millionen Euro zugesagt. Mit dem Geld soll zum Beispiel medizinische Ausrüstung finanziert werden, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Gespräch mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Hassan Diab mitteilte. Weitere Hilfsleistungen werde die EU-Kommission auf der Grundlage einer humanitären Bedarfsprüfung vor Ort in Erwägung ziehen, schieb die CDU-Politikerin am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) brachte unterdessen zur Unterstützung der Verletzten 20 Tonnen Hilfsgüter in das Land. Damit könnten Hunderte Menschen mit Brand- und anderen Verletzungen versorgt werden, berichtete die WHO am Donnerstag. Nach dpa-Informationen hat die Bundesregierung dem Libanon die Hilfe angeboten. Vor Ort sollen ein Schiffsarzt und weitere Besatzungsmitgliedern helfen. Darüber hinaus wurde ein schnell verlegbares Luftrettungszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr alarmiert.

Ein älterer Herr sitzt nach der Explosion im Hafen von Beirut mit einem Verband auf dem Kopf auf der Straße. Das Technische Hilfswerk hat ein Team nach Beirut geschickt. Im Lauf der Suche nach Opfern, etwa unter Trümmern, könnte diese Zahl noch weiter steigen. Eine Diplomatin sei schwer verletzt worden und liege im Krankenhaus.

Am Hafen von Beirut ist es am Dienstag zu einer verheerenden Explosion mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten gekommen. Bis zu 300.000 Menschen seien obdachlos geworden. Die Regierung geht in einer ersten Schätzung von Schäden in Höhe von drei bis fünf Milliarden US-Dollar aus. Die Regierung vermutet als Auslöser hochexplosives Material, das in der Lagerhalle seit Jahren gelagert worden sei. So viel des Dünger- und Sprengmittel-Grundstoffs lagerten dort seit sechs Jahren - offenbar ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen.

Rettungshelfer suchen weiter nach Überlebenden. Noch immer werden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes rund 100 Menschen vermisst.

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