Corona-Krise brockt Lufthansa weiteren Milliardenverlust ein

Bild zu Eine Boeing 747 startet zu einem Transatlantikflug

Die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat im zweiten Quartal einen weiteren Milliardenverlust verbucht. Es handelt sich um ein Minus von 1,5 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Donnerstag in Frankfurt mit.

Der operative Verlust (bereinigtes Ebit) lag mit knapp 1,7 Milliarden Euro noch höher.

Der Grund: Eine stark gestiegene Nachfrage nach Frachtflügen.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr (53) erwartet, dass der Flugverkehr frühestens im Jahr 2024 wieder das Niveau aus der Zeit vor der Corona-Krise erreicht. Vor allem auf den Langstreckenverbindungen werde es keine schnelle Erholung geben. Der Konzern will deshalb seine Kosten bis zum Jahr 2023 um 15 Prozent senken, die Flotte um mindestens 100 Flugzeuge verkleinern und 22.000 Vollzeitstellen abbauen. Die Lufthansa hat bereits bis Ende Juni die Zahl ihrer Angestellten im Vergleich zum Vorjahr um 8300 gesenkt.

"Vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen im globalen Luftverkehr und basierend auf dem Verlauf der Verhandlungen zu notwendigen Krisenvereinbarungen mit den Tarifpartnern ist dieses Ziel auch für Deutschland nicht mehr realistisch", hieß es.

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