Ermittlungen umfassender als bisher bekannt

Trump 030820

Der amerikanische Trump wird bereits wegen hastiger Geldzahlungen nach der Arbeit untersucht. Die Staatsanwaltschaft Manhattan sieht auch möglichen Versicherungs- und Bankbetrug - und fordert Akteneinsicht.

Die Staatsanwaltschaft in Manhattan pocht weiter auf die Einsicht in Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump.

Offenbar wird darin nach Hinweisen auf möglichen Versicherungs- und Bankbetrug durch Trumps Firma und dortige Angestellte gesucht. Beide Frauen behaupten, mit Trump Geschäfte gemacht zu haben, was er bestreitet. Bisher ist bekannt, dass sich die Ermittlungen der Vance-Behörde um angebliche Geldzahlungen drehten, die der ehemalige Trump-Anwalt Michael Cohen angeblich an Pornostar Stormy Daniels und seine frühere Spielefreundin Karen McDougal gezahlt hatte.

In seinem Brief erläuterte die Staatsanwaltschaft das Thema und den Zweck seiner Untersuchung nicht ausdrücklich. Er weist allerdings die Annahme von Trumps Anwälten als falsch zurück, dass sich die Ermittlungen auf die angeblichen Schweigegeldzahlungen beschränkten. "Unbestrittene" Medienberichte über "möglicherweise umfangreiches und langwieriges kriminelles Verhalten bei der Trump Organisation" machten deutlich, dass seine Behörde eine rechtliche Grundlage habe, Finanzunterlagen von Trumps Buchhalterfirma Mazars anzufordern, erklärte Vance.

Der Staatsanwalt hat Mazars angewiesen, Finanzdokumente von Trump und seinen Unternehmen einzureichen. Trump versucht dies zu verhindern und wurde vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten in die Klage einbezogen. Der Oberste Gerichtshof entschied jedoch Anfang Juli, dass der Präsident nicht von der Verpflichtung befreit werden sollte, in Strafverfahren Beweise vorzulegen, wenn dies erforderlich ist. Damit sprach das Gericht dem Staatsanwalt in Manhattan grundsätzlich das Recht zu, im Zuge von Ermittlungen Finanzunterlagen einzusehen.

Trumps Anwälte hatten letzte Woche ein Gericht in New York beantragt, um den Staatsanwalt daran zu hindern, den Strafbefehl auszuführen, um Trumps Finanzunterlagen zu sichern. Die Einzelheiten müssen nun aber in unterer Instanz geklärt werden. Die sogenannte Vorladung sei "unglaublich aufwendig" und "mit böswilliger Absicht", argumentierten sie.

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