Ex-Asienvorstand von Wirecard in Manila gestorben

Shutterstock 136127204 in Wirecard Philippinische Behörden erwarten lange Ermittlungen

Der Vater von Bauer sagte der Zeitung, sein Sohn sei nicht krank gewesen. Er sei aber wegen eines Schwächeanfalls ins Krankenhaus gekommen. Die Familie störe sich an Gerüchten über angebliche Verbrechen und Todesursachen. "Ich glaube, es war eine natürliche Sache". Das berichten mehrere Medien übereinstimmend, die Todesanzeige seiner Familie in Deutschland liegt t-online.de vor. Als Sterbedatum wird der 27. Juli angegeben. Zur Todesursache wollten die philippinischen Behörden keine Angaben machen. Er wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht! Nach seinem Abtritt als Chef der philippinischen Wirecard-Niederlassung führte er jedoch mit seiner Ehefrau unter anderem den Zahlungsabwickler "PayEasy Solutions", der als wichtiger Partner von Wirecard galt.

Christopher B., der ehemalige Asienchef des Münchener Zahlungsdienstleisters Wirecard, ist Medienberichten zufolge in Manila gestorben.

Über diesen erwirtschaftete Wirecard angeblich rund 300 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2018. Dann stellte sich heraus, dass es sie gar nicht gab. Auf den Philippinen ermittelten deshalb sowohl die Bundespolizei als auch eine Anti-Geldwäsche-Einheit gegen Bauer.

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