Ölkatastrophe vor Mauritius - Urlaubsparadies im Krisenmodus

Bild zu Mauritius

Doch diese Idylle ist massiv bedroht. Doch nun droht dem Inselparadies eine Umweltkatastrophe, nachdem ein Frachter vor der Küste auf Grund gelaufen ist und Öl verliert.

Port Louis - Nach einem Schiffsunglück vor Mauritius versuchen Helfer, eine Umweltkatastrophe zu vermeiden.

Fast zwei Wochen lang lag der Frachter "Wakashio" gestrandet auf einem Korallenriff vor Mauritius, Bewohner konnten ihn vom Strand aus sehen.

Wir entschuldigen uns zutiefst bei den Menschen in Mauritius und den Betroffenen dafür, dass wir ihnen so viele Probleme bereitet haben. "Ich befürchte, dass es schlimmer wird".

Der Inselstaat Mauritius im Indischen Ozean ist für seine malerischen Strände berühmt. Die Ursache ist bisher unklar. Wegen der schlechten Wetterbedingungen gelang es bislang nicht, das 300 Meter lange Schiff wieder flott zu bekommen. Das Schiff hatte demnach rund 3800 Tonnen Kraftstoff an Bord - am Donnerstag begann es auszutreten.

Insgesamt hat der Frachter "Wakashio" rund 4.000 Tonnen Öl geladen. Die Regierung hat nach eigenen Angaben unter anderem rund 400 Ölsperren installiert. Schlechtes Wetter behindere die Arbeiten jedoch, sagte der Sprecher. "Frankreich ist da." Man werde ein Flugzeug und ein Marineschiff mit Experten und Material aus La Réunion schicken, teilte der Präfekt der Insel mit. Regierungschef Pravind Jugnauth hat den Umwelt-Notstand ausgerufen. Unter anderem Frankreich sicherte Unterstützung zu: "Wenn die biologische Vielfalt gefährdet ist, besteht dringender Handlungsbedarf", schrieb Präsident Emmanuel Macron auf Twitter.

Die Vereinten Nationen (UN) unterstützen den Kampf gegen eine Ölkatastrophe auf Mauritius. Zusammen mit dem UN-Umweltprogramm (Unep) und dem UN-Nothilfebüro (Ocha) stellt der UN-Vertreter in dem Inselstaat Expertise und Koordinationskapazitäten zur Verfügung, wie es hieß.

Umweltschützer sind sehr besorgt über die Auswirkungen des Desasters. Das sei womöglich "eine der schlimmsten ökologischen Krisen, die dieser kleine Inselstaat jemals erlebt hat", teilte Greenpeace mit.

Der verunglückte Frachter liegt mitten in einem reichhaltigen Naturgebiet an der Ostküste der Hauptinsel vor dem Ort Mahébourg. In der Nähe des havarierten Schiffes befinden sich mehrere Schutzgebiete, darunter ein Marinepark und eine kleine Insel. Die Lagune sei in den vergangenen Jahren mit viel Arbeit wiederhergestellt worden, nun mache die Katastrophe "20 Jahre der Restauration zunichte", sagte Tatayah. Tatayah zufolge hätte das Schiff nie so nah an das Festland herankommen dürfen. Aus einem Leck in der Bordwand läuft derzeit jedoch ungehindert Öl ins Meer.

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