US-Geheimdienste überzeugt: Russland arbeitet gegen Wahlsieg Joe Bidens

Die US-Spionageabwehr warnt vor ausländischen Einmischung vor den US-Wahlen. Geheimdiensten zufolge mischen sich insbesondere Russland, der Iran und China ein.

Russland nutze "eine Reihe von Maßnahmen", um den früheren Vizepräsidenten Biden zu "verunglimpfen", hieß es weiter.

Washington - Im US-Wahlkampf macht Russland nach Erkenntnissen von amerikanischen Geheimdiensten Stimmung für Präsident Donald Trump und gegen dessen Herausforderer Joe Biden.

Das Land bemühe sich, den designierten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten zu "verunglimpfen", erklärte das Büro des Geheimdienstkoordinators (DNI) am Freitag. "Unserer Einschätzung zufolge will China, dass Präsident Trump, den Peking als unberechenbar ansieht, nicht wiedergewählt wird", erklärte Evanina. Weniger als 100 Tage vor der Wahl äusserten sich die Dienste "besorgt über die anhaltenden und potenziellen Aktivitäten" aller drei Länder. Als Beispiele nannte da.

Am 20. Januar 2017 wurde der Immobilien-Milliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Trump sagte am Freitagabend in seinem Golfclub im Bundesstaat New Jersey, die Deutung seiner Geheimdienste sei nur eine Möglichkeit. "Die letzte Person, die Russland im Amt sehen will, ist Donald Trump, weil niemand jemals härter mit Russland umgegangen ist als ich", sagte der Präsident vor Journalisten. China versucht auch, Kritik gegen sich selbst abzulenken und Druck auf Politiker auszuüben, die aus Pekings Sicht gegen Chinas Interessen handeln.

Die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hatten zuletzt unter anderem wegen des Coronavirus deutlich zugenommen. Peking ist sich bewusst, dass Chinas Politik auch im Wahlkampf eine Rolle spielt, sagte er.

Der Iran versuche der Mitteilung zufolge demokratische Institutionen in den USA zu untergraben und das Land zu spalten: "Irans Bemühungen in dieser Richtung werden sich vermutlich auf Online-Beeinflussung konzentrieren".

Trump behauptete, China wünsche sich nichts sehnlicher als einen Sieg seines Gegners. "Wenn Joe Biden Präsident wäre, hätte China die USA in der Tasche", behauptete Trump. Dabei hat Donald Trump keinerlei Beißhemmungen, auch wenn präsidiale Zurückhaltung manchmal durchaus angebracht wäre.

Die Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des Senats, die Republikaner Marco Rubio und der Demokrat Mark Warner, lobten die Botschaft der Geheimdienste in einer gemeinsamen Erklärung. "Es wäre jedoch ein schwerwiegender Fehler, die wachsenden Bedrohungen durch China und den Iran zu ignorieren".

Pelosi: Geheimdienste sollen weitere Informationen veröffentlichen Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, forderte die Geheimdienste auf, weitere Informationen zu veröffentlichen. US-Geheimdienste sind überzeugt, dass sich Moskau bereits 2016 zu seinen Gunsten eingemischt hat und gegen die damalige Herausforderin Hillary Clinton. Die iranische Führung geht davon aus, dass Trump bei seiner Wiederwahl weiterhin auf einen Regimewechsel in Teheran drängen wird. Eine der Lehren aus der Wahl 2016 sei es, dass man die Bestrebungen ausländischer Akteure am besten bekämpfe, indem man so viel Informationen wie möglich mit den Wählern teile, erklärten sie.

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