TUI bekommt weitere Milliardenhilfen 0 1

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Zuvor hatte TUI bereits ein Darlehen der Förderbank KfW über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen bekommen.

Der Ferienflieger TUIfly ist wegen der Corona-Pandemie in schwere Turbulenzen geraten. Das Unternehmen hatte bereits ein erstes Hilfsdarlehen über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen bekommen.

Mit der weiteren staatlichen Milliardenhilfe für den Reisekonzern Tui soll nach Darstellung der Bundesregierung auch den Beschäftigten eine Perspektive gegeben werden. Eine Bedingung für das zusätzliche Stabilisierungspaket ist, dass TUI eine Wandelanleihe in Höhe von 150 Millionen Euro ausgibt, die der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) kauft. Damit würden sowohl die touristische Saisonalität im Winter 2020/21 sowie weitere längerfristige Reisebeschränkungen und Beeinträchtigungen durch Covid-19 abgedeckt. "Das zusätzliche Stabilisierungspaket erlaubt uns, den Fokus auf das operative Geschäft zu legen und gleichzeitig die Neuausrichtung des Konzerns voranzutreiben", sagte TUI-Chef Fritz Joussen am Mittwoch.

Anfang April ebnete ein Bankenkonsortium den Weg für den ersten großen Kredit mit einer staatlichen Garantie, um die Folgen der Pandemie zu absorbieren. Tui fügte dies einem bestehenden Darlehensprogramm hinzu, suchte jedoch weiterhin nach Möglichkeiten, seine Finanzkraft zu erhöhen.

Viele haben nun jede Menge Zeit, da sie sowieso nicht ausgehen können. In Zeiten von Corona leidet der Großteil der Unternehmen unter Umsatzeinbußen.

Die Tui-Gruppe kündigte an, bis zu 8000 Jobs vor allem im Ausland zu streichen. Management und Mitarbeiter diskutieren jetzt Details zur Implementierung. TUI und die staatliche Bankengruppe KfW haben vereinbart, die bestehende Kreditlinie der KfW um 1,05 Mrd. Gewerkschaften kritisieren die Kürzungen: Die Unternehmensleitung hat in den letzten Jahren keine ausreichenden Reserven aufgebaut und keine hohen Aktionärsdividenden ausgeschüttet.

Ins Van-Gogh-Museum in Amsterdam oder lieber am Strand liegen an der Mittelmeerküste?

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