Gehälter der ARD-Chefs: WDR-Intendant Buhrow bleibt bestbezahlter Intendant

Kai Gniffke der neue Intendant des SWR

Das meiste Geld innerhalb der ARD bekommt demnach WDR-Intendant Tom Buhrow mit einem Jahresverdienst von 395.000 Euro.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind seit einigen Jahren gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Gehaltsstrukturen und die Bezüge ihrer Spitzenverdiener öffentlich zu machen.

Das Spitzenfeld beginnt mit dem Intendanten des SWR, Kai Gniffke.

Die Direktoren der ARD kommen auf Monatsgehälter zwischen 19.989 (NDR) und 14.202 Euro (SR); Programmchefs und Hauptabteilungsleiter auf monatliche Bezüge zwischen 13.876 (NDR) und 10.315 Euro (SR). 343.000 Euro der Einzugsgebühren wandern im Jahr auf sein Konto; das sind immer noch 5.000 mehr als vor vier Jahren. Wie aus Zahlen hervorgeht, die die ARD im Internet veröffentlichte, erhielt Buhrow 2019 jedoch mit 395000 Euro 4000 Euro weniger als noch 2016. Um das Gehalt abzudecken, benötigt der Sender 1.881 Gebührenzahler, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

An zweiter Stelle liegt BR-Intendant Ulrich Wilhelm, dessen Bezüge von 367 000 Euro im Jahr 2016 auf 388 000 Euro stiegen.

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Inzwischen ist Lutz Marmor in Pension: 2019 verdiente der NDR-Intendant noch ein Jahresgehalt von 365.000 Euro. Zu den Einkünften des Intendanten beim öffentlich-rechtlichen Pendant ZDF lagen zuletzt die Angaben für das Jahr 2018 vor, da beliefen sich die Einkünfte des Intendanten Thomas Bellut auf 369.000 Euro.

Am unteren Ende der Einkommensskala bewegt sich der Chef des Saarländischen Rundfunks Thomas Kleist mit 245.000 Euro pro Jahr - das sind schlappe 8.000 Euro mehr als vor drei Jahren. Somit übersteigt ihr Gehalt auch das von RBB-Intendantin Schlesinger, die in Berlin und Brandenburg viel mehr potenzielle Hörer verzeichnet als Gerner in Bremen. Die Finanzkommission Kef hatte die Gehälter bei ARD und ZDF als zu hoch kritisiert.

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