Hamilton schnappt sich Pole - Ferrari weit zurück - Moto GP

Lewis Hamilton

Souverän zog Hamilton an der Spitze seine Kreise und dominierte Tempo und Gegner nach Belieben.

Sebastian Vettel starrte noch mit dem Helm auf dem Kopf fast regungslos auf die Bildschirme. "Ich habe am Ende nicht mal mitgekriegt, dass es die letzte Runde war, ich wäre einfach weitergefahren".

Für Hamilton läuft es dagegen weiter rund.

Mercedes in einer eigenen Liga Auf Rang drei schaffte es bei hochsommerlichen Temperaturen in Katalonien der Niederländer Max Verstappen. Das gleiche Szenario ist in Barcelona vorstellbar, und Verstappen steht auf Startplatz drei in Schlagdistanz. Bei leicht bewölktem Himmel, aber einer höheren Asphalttemperatur kam es einmal mehr auf das richtige Reifenmanagement an. "Der schwarze Overall wird sehr heiß", stöhnte er schon in der Anfangsphase.

Sebastian Vettel fuhr mit einer Ein-Stopp-Strategie durch, konnte sich am Ende nur auf Platz sieben retten, sein Kollege Charles Leclerc fiel mit einem Elektronikproblem aus. "Die Kraft, die beim Bremsen in den Körper zurückkommt, ist sehr stark", erläuterte Hamilton nach dem Qualifying die Schwierigkeiten der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Barcelona. Daher wird es vor allem auf zwei Faktoren ankommen, entweder die Start-Position zu verteidigen oder sich zu verbessern beim Großen Preis von Spanien an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL). "Es ist ein langer Weg bis zur ersten Kurve, und ich will als Erster dorthin kommen". Karrieresieg. Der Mercedes-Pilot verwies in einem unspektakulären Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya WM-Verfolger Max Verstappen von Red Bull auf den zweiten Rang, Dritter wurde der WM-Dritte Valtteri Bottas.

Bei 30 Grad Lufttemperatur hatte sich der Asphalt mittlerweile auf knapp 50 Grad erhitzt, und die Teams hatten offensichtlich den Schongang für die Reifen angeordnet. "Außerdem haben wir einen starken Wind, und du musst das Limit finden, sonst rutscht dir dein Auto weg", so Hamilton. So fuhr Hamilton locker zu seinem 88. Sieg und baut seine WM-Führung auf Verstappen auf 37 Punkte aus. Doch die Reifen hielten beim Weltmeister, und während er in der Folge das Tempo anziehen konnte, klagte entgegen der Erwartungen plötzlich Verstappen über abbauende Hinterreifen. In den Trainingssessions und im Qualifying zeigte er sich aber allenfalls ein wenig konkurrenzfähiger, knüpfte insgesamt an seine jüngsten Leistungen an. Lediglich Vettel profitierte von Ferraris Entscheidung, nur einmal in die Box abzubiegen. Den Anfang machte Verstappen-Teamkollege Alex Albon in Runde 18, der seine weichen Start-Reifen für Mediums eintauschte. Er rollte noch an die Box, doch sein Rennen war beendet. Anschließend entdeckte die Scuderia dann einen kleinen Schaden am Chassis und stattete Vettel daher mit einem neuen Fahrgestell aus. Man ist ja genügsam geworden bei Ferrari. Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart.

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