Joshua Cheptegei aus Uganda läuft Weltrekord über 5000 Meter

Weltrekord

Der 23-Jährige, der normalerweise seinen Trainingsschwerpunkt in den Niederlanden hat, habe in der afrikanischen Heimat viel Zeit mit bodenständiger Arbeit verbracht, eine Grundschule angepinselt, mit dem Vater auf dem Feld geackert.

Wer jene nun in Cheptegeis Manier sprengt, noch dazu in einem Jahr, in der das weltweite Doping-Kontrollsystem nur noch auf Notbetrieb läuft, muss mit einer gewissen Skepsis leben. Was er in der Zeit so getrieben hätte, wurde er nach seinem Weltrekord gefragt: "Ich habe einfach versucht, meinen Speed zu verbessern", sagte er. Das gelang eindrucksvoll. Für den 10.000-Meter-Weltmeister war es das erste Rennen seit Februar, als er ebenfalls in Monaco den Weltrekord im 5-Kilometer-Straßenlauf pulverisiert hatte. Zum Vergleich: Die Höchstgeschwindigkeit von Mofas liegt bei 25 km/h. Bereits da hatte er den Weltrekord geknackt und war mit 12:51 Minuten sogar 27 Sekunden unter der alten Bestmarke des Kenianers Rhonex Kipruto geblieben.

Joshua Cheptegei aus Uganda ist beim Diamond League-Treffen Leichtathleten Führen Sie in Monaco einen Weltrekord über 5000 Meter.

Der 23 Jahre alte Weltmeister über 10.000 Meter von 2019 rannte die Distanz in 12:35,36 Minuten.

Der deutsche Meister auf den 100 Metern gab ein starkes Debüt in der Diamond League Deniz Almas mehr als 200 Meter. Es gewann der amerikanische Weltmeister Noah Lyles (19,76) vor seinem jüngeren Bruder Josephus (20,30). Er war nach der Absage des Olympia-Dritten Christophe Lemaitre aus Frankreich ins Starterfeld gerückt.

5000 Zuschauer durften ins Stade Louis II gehen, wo sich die Athleten beim ersten großen Sportfestival in Corona-Zeit meldeten.

Der deutsche Meister Marc Reuther hatte zuvor eine persönliche Bestzeit über 800 Meter aufgestellt. Reuthers bisher beste Zeit war 1: 45,22. Er hatte bereits in der Hallensaison geglänzt. Das Rennen gewann Weltmeister Donovan Brazier aus den Vereinigten Staaten in 1:43,12 Minuten. Die Weltmeisterschaft Dritter Konstanze Klosterhalfen aus Leverkusen hatte diese Woche wegen einer Überlastungsreaktion im Poolbericht abgesagt.

Zwei Deutsche standen über 100 Meter von den Frauen im Startblock: der Berliner Gina Lückenkemper wurde Dritter in 11,31 Sekunden hinter der Schweizerin Ajla del Ponte (11,16) und Aleia Hobbs aus den USA (11,28). Die deutsche Vizemeisterin Rebekka Haase kam nach 11,47 Sekunden nur auf Platz sieben.

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