Manchester City draußen: Sensation in Lissabon - Bayern im Halbfinale gegen Lyon

Muss bei Man City endlich auch international liefern Starcoach Pep Guardiola

Der FC Bayern München trifft im Halbfinale der Champions League auf das französische Überraschungsteam Olympique Lyon. Ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Pep Guardiola und dessen Team Manchester City wird es für die Münchner nicht geben, nachdem der englische Spitzenklub am Samstag in Lissabon mit 1:3 (0:1) gegen Lyon unterlag und ausschied.

Cornet spielt bereits seit 2015 für Lyon. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola dagegen enttäuscht auf ganzer Linie. Der Außenseiter spielte mutiger, direkter, schneller. Lyon ging dagegen nach einem langen Pass von Marcal, der damit nicht nur die Abseitsfalle, sondern auch die hoch stehende Abwehr des Gegners aushebelte, in Führung. Zwar blieb der genau richtig gestartete Toko Ekambi an Eric Garcia hängen, doch der dahinter lauernde Cornet zirkelte den Ball perfekt ins kurze Eck.

Die hochkarätige Manchester-Offensive um De Bruyne und Englands Nationalspieler Raheem Sterling kam in der ersten halben Stunde zu wenig nennenswerten Aktionen. Guardiola rief angestrengt immer wieder Anweisungen ins fast menschenleere Estádio José Alvalade. Auch bei einem Schuss von Rodri war der teils unsichere Tormann Anthony Lopes auf dem Posten (43.), ebenso wie nach einem neuerlichen 28-Meter-Freistoß von De Bruyne nach dem Wechsel (60.).

"Hier gibt es immer Druck", hatte Guardiola vor der Partie gesagt - der Titel in der Champions League hat für die Clubeigentümer aus Abu Dhabi schließlich höchste Priorität. Das Achtelfinale gegen das große Real Madrid hatten die Citizens mit zwei Siegen souverän gemeistert.

Olympique Lyon steht damit nach zehn Jahren zum zweiten Mal im Halbfinale der Königsklasse und trifft wie 2010 wieder auf die Bayern.

Die Citizens kreierten weiterhin nur wenige Gelegenheiten, die eine für De Bruyne reichte zum Ausgleich. Dembélé traf dann für Lyon überraschend und aus abseitsverdächtiger Position, das Tor hielt aber der Überprüfung durch den Videoassistenten stand. Sterling vergab wenige Minuten vor dem Ende eine 100-prozentige Chance auf das 2:2 (86.), ehe erneut Dembélé mit seinem zweiten Treffer alles klar machte.

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