Ehemaliger CIA-Beamter wegen Spionage für China angeklagt

Wie die Nachrichtenagenturen AP und Reuters übereinstimmend berichten, ist der Mann angeklagt, weil er gemeinsam mit einem Verwandten - ebenfalls ein CIA-Mitarbeiter - geheime Informationen an chinesische Geheimdienstmitarbeiter weitergegeben haben soll.

Ein Ex-Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA soll für China Spionagetätigkeiten nachgegangen sein.

Ma ist eingebürgerter US-Staatsbürger und stammt ursprünglich aus Hongkong. Ma habe 1982 begonnen, für die CIA zu arbeiten, eine Sicherheitsfreigabe der Stufe Top Secret erhalten, und zahlreiche Geheimhaltungsvereinbarungen unterzeichnet, in denen er sich zu seiner Verantwortung und ständigen Verpflichtung bekannt habe, während seiner Amtszeit bei der CIA US-Regierungsgeheimnisse zu schützen. Alexander Yuk Ching Ma wird vorgeworfen, mit einem Verwandten, ebenfalls einem ehemaligen CIA-Beamten, chinesischen Geheimdienstmitarbeitern vertrauliche Informationen zugespielt zu haben, teilte das Justizministerium mit. Er sei dann nach Shanghai gezogen, bevor er 2001 nach Hawaii gekommen sei. Noch im selben Jahr hätten sich Ma und sein mutmaßlicher Komplize in Hongkong mit dem chinesischen Geheimdienst getroffen, um Informationen über Mitarbeiter, Operationen und Kommunikationswege der amerikanischen Behörde preiszugeben. Das Video soll zeigen, wie Ma für die übermittelten Geheimnisse 50.000 US-Dollar in bar erhalte und zähle.

Der Beschuldigte sei bereits am Freitag von der US-Bundespolizei FBI im Bundesstaat Hawaii festgenommen worden.

2004 habe der Angeklagte als Sprachexperte beim FBI in Honolulu angeheuert. In den folgenden sechs Jahren habe er regelmäßig geheime Dokumente kopiert und gestohlen und diese nach China gebracht. Wenige Tage vor seiner Festnahme habe er bei einem weiteren Treffen mit einem verdeckten Ermittler Geld für seine frühere Geheimdiensttätigkeit angenommen und seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, der chinesische Regierung weiter Informationen zu liefern. Er wolle, dass sein Heimatland Erfolg erringe, soll er geäußert haben.

Bei einer Verurteilung wegen Geheimnisverrats droht dem Mann laut AP eine lebenslange Haftstrafe.

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