Präsident festgenommen: Meuterei in Mali: Streitkräfte begehren auf - Politik

Militärputsch in Mali

Die beiden seien in Keitas Anwesen in der Hauptstadt Bamako festgesetzt worden, sagte der Putsch-Anführer.

Die Opposition, die hinter den Massenprotesten steht, erklärte, die Festnahme des nach seinen Initialen IBK genannten Präsidenten sei kein Militärputsch, sondern ein Volksaufstand. Anschließend fuhren sie im Konvoi nach Bamako, wo sie von einer jubelnden Menge empfangen wurden, wie ein AFP-Reporter berichtete. Der Aufstand "spiegle eine gewisse Frustration wider, die legitime Gründe haben könnte". Im Jahr 2012 spielte die Basis am Rande der Hauptstadt Bamako eine Schlüsselrolle bei einem Machtwechsel im Land. Dort begann ein Militärputsch, durch den Präsident Keita an die Spitze der politischen Führung aufstieg. Die Oppositionsbewegung M5-RFP fordert den Rücktritt des 75-jährigen Präsidenten und organisiert immer wieder Massenproteste gegen ihn. Doch der Präsident ist sukzessive unter Druck geraten, da es nicht gelungen ist, den seit 2012 andauernden jihadistischen Aufstand im Norden des Landes unter Kontrolle zu bringen. Tausende Soldaten und Zivilisten wurden getötet und Hunderttausende Menschen flohen. Außerdem werfen sie ihm vor, bei der wirtschaftlichen Entwicklung und der Bekämpfung von Korruption gescheitert zu sein.

Erst am Montag kündigte die Bewegung an, täglich neue Demonstrationen zu organisieren. Die Bewegung hatte in der Vergangenheit Kompromissvorschläge zur Entschärfung der politischen Krise abgelehnt.

Die Festnahme des Präsidenten und des Regierungschefs stieß international auf scharfe Kritik. Zudem rief er in einer Mitteilung am Dienstagabend zur "sofortigen Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung und Rechtsstaatlichkeit in Mali" auf. Der UN-Sicherheitsrat berief laut Diplomaten für Mittwoch eine Sondersitzung zu Mali ein. Die ECOWAS unterstützt die Bildung einer Einheitsregierung in dem westafrikanischen Land.

Mehrere Botschaften in Mali haben ihre Landsleute angesichts der Berichte über einen Putschversuch zur Vorsicht aufgerufen. Paris "beobachtet die Lage genau und verurteilt den Meutereiversuch", erklärte sein Büro.

Die im Rahmen der EU-Ausbildungs-und Beratungsmission EUTM Mali und der UNO-geführten Mission MINUSMA eingesetzten österreichischen Soldaten bleiben angesichts der angespannten Lage vorerst in ihren Stützpunkten. Nach Angaben eines Arztes aus Kati waren viele Soldaten an dem Vorfall beteiligt. Direkt betroffen seien die Soldaten bisher jedoch nicht.

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