Formel 1: Hamilton dominiert auch in Spa, Vettel ohne Punkte | BR24

Es lief mal wieder wenig zusammen bei Ferrari

The Sun: "Hamilton startete von der Poleposition und blickte nie zurück, während er beim Großen Preis von Belgien in Spa mühelos einen weiteren Sieg einfuhr". Noch im Vorjahr hatte Leclerc das Rennen in Spa gewonnen, Vettel wurde immerhin Vierter. Lewis Hamilton ist unaufhaltsam, niemand kann ihn stoppen. Der Mercedes-Star war beim siebten Saisonrennen der Formel 1 in Spa nicht zu schlagen und hatte trotz abbauender Reifen auf den letzten Runden alles fest im Griff. Es gibt viele Ursachen für diese Situation: Ferrari hat die Kreativität verloren, die es dem Team ermöglichte, 2017 und 2018 um den Titel zu kämpfen. Schlimmer noch: Ferrari ging gänzlich leer aus.

"La Repubblica": "Ferrari, das in den vergangenen zwei Jahren den Ardennenwald abgeholzt und alles und jeden wie einen Blitz verbrannt hatte, hat diesmal ein Floß entdeckt und sich den Wellen ausgeliefert". Was für ein Desaster! "Das ist nicht gut für die Formel 1 anzuschauen, wo die rumfahren", monierte sogar Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Dafür konnte Leclcerc zunächst eine Duftmarke setzen. Der Hesse ging als 14.in den Grand Prix - und konnte zu Beginn nur einen Rang gutmachen.

Auch ein Re-Start nach einem heftigen Unfall, den Antonio Giovinazzi und George Russell im Gegensatz zu ihren Willams- und Alfa-Romeo-Rennwagen unbeschadet überstanden, störte Hamilton nicht. Auch der junge Brite flog daraufhin ab und crashte ebenfalls in die Bande. Die Scuderia wird zum Schadensfall für die Formel 1. Dagegen lieferten sich Vettel und Leclerc, der nach seinem starken Start schnell wieder einige Plätze einbüßte und beim Service eine lange Standzeit ertragen musste, im Mittelfeld ein rustikales Duell. Doch der viermalige F1 Weltmeister aus Heppenheim konnte sich behaupten und blieb Zwölfter. Ferrari - was können Sie sagen. So wurde in der 24. Der schwache Motor der Ferrari war auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke unweit der deutschen Grenze schon wieder hoffnungslos unterlegen, nachdem es an gleicher Stelle vor einem Jahr für Leclerc noch zum Triumph gereicht hatte. Aber Ferrari fährt in eine gefährliche. Hamilton gewinnt sein eigenes Rennen, Bottas und Verstappen dahinter. Vielmehr schaltete die Fahrer in den Verwaltungsmodus und waren darauf bedacht, die Reifen zu schonen. "Die Plätze 13 und 14 sind für nichts relevant". Dritter wurde Red-Bull-Fahrer Max Verstappen aus den Niederlanden. Dahinter vervollständigten Lando Norris (McLaren), Pierre Gasly (AlphaTauri), Lance Stroll und Sergio Perez (beide Racing Point) die Top-10 und heimsten Formel 1 Punkte ein.

"Daily Mail": "Lewis Hamilton fuhr beim Großen Preis von Belgien zum Sieg und gab dann zu, dass es so langweilig war, dass er sich selbst in den Schlaf versetzt hätte".

Kronenzeitung: "In der Weltmeisterschaft hat Hamilton nun bereits 47 Zähler Vorsprung auf Verstappen und 50 auf Bottas".

Die Rache: Sebastian Vettel ließ Ferrari-Feind Charles Leclerc nicht überholen.

Dass es für Ferrari nach der Schmach von Spa in den nächsten Rennen viel besser läuft, ist nicht unbedingt zu erwarten.

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