Regierung setzt auf regionale Maßnahmen ROUNDUP

Frankreichs Premier Jean Castex bei einer Pressekonferenz in Paris

Stattdessen appellierte Castex nun vorrangig an das Verantwortungsbewusstsein seiner Landsleute. Viele Französinnen und Franzosen hatten die Verhängung strengerer Regeln erwartet - etwa regionale Ausgangsbeschränkungen oder Schließungen von Restaurants. Dazu zählen die Städte Marseille und Bordeaux sowie das Überseegebiet Guadeloupe, wie Castex am Freitagabend nach einer Sitzung des Verteidigungsrats in Paris sagte. Dort sei die Lage "besorgniserregend". Als schärfstes mögliches Mittel zur Eindämmung des Virus gelten Ausgangsbeschränkungen, wie sie in Frankreich bereits zwischen März und Mai gegolten hatten. Zugleich teilte der Premier mit, dass die Quarantänezeit in Frankreich nun von 14 auf sieben Tage verkürzt wird. Castex erklärte, den Vorschlag des Wissenschaftlichen Rates umzusetzen.

Der Regierungschef befindet sich derzeit selbst in Quarantäne in seinem Pariser Amtssitz Matignon, weil er Kontakt zum infizierten Direktor der Tour de France, Christian Prudhomme, hatte. Zuvor waren es knapp 30. Das heißt, dass die Behörden vor Ort die Möglichkeit haben, Maßnahmen zu ergreifen, die das öffentliche Leben einschränken. Die Bundesregierung hat für diese und weitere Regionen eine Reisewarnung ausgesprochen.

Vor Beratungen der Regierung über eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen ist die Rekordzahl von fast 10 000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Frankreich ist von der Pandemie schwer getroffen worden. Dies ist die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Am Freitag waren es 9400. Und auch heute lagen die Neuinfektionen laut Gesundheitsminister mit 9.406 auf hohem Niveau. Allerdings gibt es - wie in vielen anderen Ländern - auch deutlich mehr Tests als zu Beginn.

Zuletzt nahm die Auslastung der Intensivbetten in einigen Regionen Frankreichs wieder zu - landesweit ist sie aber immer noch niedrig. Ärzten zufolge sind die COVID-19-Verläufe derzeit weniger schwerwiegend als im Frühjahr. Dieser wurde anschließend positiv auf das Coronavirus getestet. Castex ist Berichten zufolge aber negativ getestet worden. Bei dem Pressestatement galten dennoch strenge Sicherheitsregeln.

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