Flick missfällt Spiel gegen Sevilla im Corona-Risikogebiet

Helmer kann die Ansetzung des Supercup Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla im Corona Risikogebiet Budapest nicht nachvollziehen

Auch Hansi Flick und viele Fans haben keine Lust auf die Rolle als Versuchskaninchen.

September findet der UEFA-Supercup in Budapest statt.

Berlin - Der Supercup-Austragungsort Budapest für die Partie zwischen dem Champions-League-Sieger FC Bayern München und dem Europa-League-Gewinner FC Sevilla ist von der Bundesregierung zum Risikogebiet erklärt worden.

Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, auf der unter anderem die ungarische Hauptstadt aufgeführt ist. "Das ist eine Sache, die man nicht ganz so versteht", sagte Bayern-Coach Hansi Flick über die Ansetzung der Begegnung: "Aber wir sind nicht die, die die Entscheidung treffen, die haben andere getroffen".

Helmer kann die Ansetzung des Supercup Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla im Corona Risikogebiet Budapest nicht nachvollziehen

Die Europäische Fußball-Union UEFA hält bislang an ihren Plänen fest, das Supercup-Finale am Donnerstag (21.00 Uhr) in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen. "Wir wollen versuchen, dort zu gewinnen und den nächsten Titel zu holen, das wäre eine schöne Abrundung", sagte er: "Wir wollen versuchen, uns auf diese Dinge zu fokussieren".

All diese Maßnahmen erscheinen wie der hilflose Versuch ein fragwürdiges Spiel zu retten, an dessen Sinnhaftigkeit sogar die Beteiligten zweifeln. Zunächst sollten 7500 Fans zugelassen werden.

Er begründet das so: "Wir können das nicht mit 2.000, 3.000 Leuten riskieren, die sich dann möglicherweise verständlicherweise im großen Feiern in den Armen liegen und dann haben wir eine Riesen-Infektionswelle".

30 Prozent der Kapazität von 67.000 Plätzen könnten belegt werden, den Bayern wurden 4500 Eintrittskarten zur Verfügung gestellt*. Der bayerische Ministerpräsident hat sich an die Spitze der Kritiker gestellt und erhebliche Bedenken hinsichtlich der Abenteuerreise von Bayern München ins Risikogebiet geäußert. "Weitere Informationen wird es zu gegebener Zeit geben". Ungarn hatte aufgrund steigender Corona-Infektionen Anfang September die Grenzen für Ausländer geschlossen. Die Mannschaft des FC Bayern reist am Mittwoch nach Budapest, wo am Nachmittag in der Puskas-Arena das Abschlusstraining ansteht. Wir stellen ihnen die möglichen Kandidaten für einen Transfer vor*.

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