TUI strafft Reiseangebot für Winter weiter

Der schneebedeckte Stubaier Gletscher liegt menschenleer in der strahlenden Sonne

Der Reiseanbieter streiche das Angebot für die Wintersaison weiter zusammen und passe sich damit der mauen Nachfrage an, schrieb Analystin Rebecca Lane in einer Studie. Insgesamt wurde nach Konzernangaben rund ein Fünftel des Programms zusammengestrichen.

Die Reisebranche rechnet aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie mit weiteren Einschnitten. Das reduzierte Angebot war zuletzt zu rund 30 Prozent gebucht. TUI ist bereits auf Staatshilfen von rund drei Milliarden Euro angewiesen.

Derzeit kämpft der Reisekonzern mit Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, etwa für Spanien inklusive der Balearen und Kanaren - bei Deutschen und Briten ein beliebtes Urlaubsziel. "Die Verfügbarkeit von Destinationen wird aktuell stark von der politischen Bewertung und der Entwicklung der Pandemie beeinflusst". Im vergangenen Jahr konnte der Konzern bessere Zahlen vorweisen, damals war das Sommerprogramm fast komplett verkauft. Die Buchungen für die Wintermonate lägen wegen der Corona-Krise fast 60 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Im Sommer 2021 will Tui nach wie vor wieder 80 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität anbieten. Viele Urlauber haben ihre Reisen auf das kommende Jahr umgebucht oder wollen sich ihre Reisen frühzeitig sichern.

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