VW-Chef Diess warnt vor zusätzlichen Arbeitsplatzverlusten — Neue EU-Klimaziele

EU will strengere CO2-Regeln VW-Chef Diess warnt vor Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten- Wirtschaft

Automobilindustrie - Volkswagen-Chef Herbert Diess warnt vor einem grösseren Stellenabbau in der Autoindustrie bei einer Verschärfung der CO2-Richtlinien durch die EU-Kommission. "Eine schnellere Transformation bedeutet auch, dass mehr Arbeitsplätze und ganze Firmen in bestimmten Bereichen unter Druck geraten oder verloren gehen", sagte der Manager laut Vorausbericht der "Welt".

Die EU will den CO2-Ausstoß weiter reduzieren. In anderen Bereichen würden dafür neue entstehen. Der schnellere Wandel in der Autoindustrie könne aber nur gelingen, wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffe. "Solange der Dieselpreis mit nur einem Euro pro Liter lange Zeit niedrig bleibt, wird es schwierig." .

Diess 'Vorgänger Matthias Müller hat Ende 2017 die Abschaffung des Steuervorteils für Dieselkraftstoff eingeleitet.

Er geht davon aus, dass aufgrund der höheren CO2-Reduktionsziele in der Branche laut "Welt am Sonntag" nach Berechnungen von Dudenhoeffer maximal 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze abgebaut werden müssen.

Gleichzeitig würden jedoch neue Arbeitsplätze geschaffen - möglicherweise in ähnlichem Umfang. Insgesamt rechnet Dudenhöffer damit, dass durch den Übergang zum Elektroauto unter dem Strich rund 100.000 Jobs bis 2030 in der Autoindustrie wegfallen werden. Das schärfere Reduktionsziel ist in dieser Rechnung bereits enthalten.

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