Reisewarnung: Belgien setzt Tirol und Vorarlberg auf rote Liste

Deutschland erließ eine Reisewarnung für Vorarlberg

Österreich hat bisher keine Reisewarnung für das Nachbarland erlassen. Auch Genf in der Schweiz und die Region um Lissabon in Portugal sind von der neuen Reisewarnung betroffen.

Angesichts der steigenden Neuinfektionen gibt es weitere Reisewarnungen für Vorarlberg und Tirol.

Luxemburg rutscht in der Risikobewertung durch das belgische Außenministerium auf die Liste der Roten Staaten. Ausgenommen von den Bestimmungen sind Personen, die sich weniger als 48 Stunden in Wien, Tirol und Vorarlberg aufgehalten haben oder sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten werden.

Ab Freitag, 16.00 Uhr, gilt für diese Bundesländer in Belgien eine Reisewarnung, von einer Reise wird also dringend abgeraten. Das teilt die Behörde auf ihrer Webseite mit.

Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten aus deutscher Sicht wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.

Ein negativer Test beendet dabei nicht vorzeitig die Quarantäne, diese muss auf jeden Fall absolviert werden, betont das Außenministerium.

Belgien hat die rote Liste unterdessen um weitere Länder und Regionen ergänzt: So ist nun auch das für die EU wesentliche Luxemburg mit Reisebeschränkungen belegt worden. Die Einstufung als Risikogebiet basiert in Deutschland auf einer zweistufigen Bewertung. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen Kriterien festgestellt, ob für Staaten/Regionen, die den Grenzwert nominell unterschreiten, dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) betonte in einer ersten Reaktion auf die belgische Reisewarnung, er nehme "diese Entscheidung zur Kenntnis", unterstrich aber gleichzeitig, dass "wir unsere Bemühungen zur Eindämmung des Virus klar fortsetzen werden". Am Dienstag haben die tourismusstarken Bundesländer wie Salzburg, Vorarlberg und Tirol im Hinblick auf die Wintersaison beschlossen, die Sperrstunde in der Gastronomie vorzuverlegen, um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenzutreten - mehr dazu in Tirol verlegt Sperrstunde auf 22.00 Uhr vor. Vorarlberg werde "alles dransetzen, dass die Reisewarnung wieder aufgehoben wird".

LH Günther Platter (ÖVP) erklärte am Mittwochabend in einer ersten Stellungnahme auf APA-Anfrage, dass "jede Reisewarnung" schmerze. Aktuell sei es jedoch positiv, dass die Tendenz bei den Infektionszahlen in den vergangenen Tagen rückläufig sei. Man müsse im Sinne des Tourismus schnell die CoV-Zahlen reduzieren, so Platter. In Dänemark gilt für ganz Österreich eine Reisewarnung.

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