Epic Games gegen Apple: Gerichtsprozess im Juli 2021 erwartet

Kritiker von Apples App Store organisieren sich | Multimedia

Apple fordert im "Fortnite"-Streit Schadenersatz - Ein Kind spielt ein Spiel auf einem Mobiltelefon mit einem Bild des Fortnite-Spiels auf dem Computerbildschirm im Hintergrund". Sie halte es für angemessen, die Entscheidung Geschworenen zu überlassen. Vor allem Apple war in den vergangenen Monaten wegen seiner hohen Gebühren für die Entwickler und der Vertriebsbedingungen in seinem App Store in die Kritik geraten.

Unter den 13 ersten Mitgliedern der Koalition für App-Fairness sind unter anderem der Musikstreaming-Marktführer Spotify und sein Konkurrent Deezer, die Spielefirma Epic Games und der Verlegerverband European Publishers Council.

Der Streit entbrannte, nachdem sich Epic nicht mehr an die seit mehr als einem Jahrzehnt geltende Vorgabe halten wollte, dass virtuelle Artikel in dem Spiel auf iPhones und iPads nur über das System der In-App-Käufe von Apple angeboten werden können. Die vorgestellte Koalition prangert speziell die Abgabe von 30 Prozent bei digitalen Inhalten und Abos, die über die Apple-Plattform verkauft werden.

Epic Games war im Streit mit Apple unlängst vor Gericht gezogen, um zu erreichen, dass der Onlineriese seine Programme wieder in seinen App Store aufnehmen muss. Diese verlangt von Apple eine faire Behandlung und die Reduzierung der im App Store fälligen Provisionen. Epic versucht weiterhin, über eine einstweilige Verfügung in den App Store zurückzukehren. Die Epic-Anwälte zeigten sich skeptisch, weil es nichts an der Wettbewerbsposition von Apple verändere. Zugleich stellte sie Apple die Frage, warum die Abgabe bei 30 Prozent liegen müsse - und nicht bei 10, 15 oder 20 Prozent.

Mehrere große App-Entwickler haben sich im Streit mit den US-Onlineriesen Apple und Google zu einer Allianz zusammengeschlossen.

Die jetzt gebildete "Coalition for App Fairness" nimmt allerdings nicht nur Apple, sondern auch den Google Play Store und andere App-Store-Betreiber ins Visier.

"Die Gatekeeper-Plattformen, die diese App-Stores betreiben, dürfen die Kontrolle, die sie genießen, nicht missbrauchen und müssen sicherzustellen, dass ihr Verhalten einen wettbewerbsorientierten Markt fördert und den Verbrauchern eine gerechte Auswahl bietet", heißt es in einer Erklärung der Koalition. Damit rückt Google näher zur Position von Apple. App-Entwickler bekommen eine Übergangsfrist bis zum 30. September kommenden Jahres eingeräumt.

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