O2 und Deutsche Telekom weiten Festnetz-Kooperation aus

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Telefónica Deutschland und Deutsche Telekom verlängern ihre bestehende Kooperation im Festnetz frühzeitig und weiten sie aus.

Das Kontingentmodell erlaubt der Telekom, langfristig die Auslastung ihrer Netze zu sichern, während Telefónica zu günstigen Konditionen gesicherten Zugriff auf die Netze der Telekom hat. Dazu haben beide Unternehmen einen Kontingentvertrag mit einer zehnjährigen Laufzeit unterzeichnet.

Das künftige FTTH-Angebot ermöglicht Internet-Highspeed von bis zu 1 Gbit/s. VDSL-Lösungen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s. "Und wir erhalten finanzielle Mittel, die wir in den Ausbau unserer Netze reinvestieren". "Auf dieser Basis können wir unseren Kunden erstklassige konvergente Produkte anbieten".

Die Telekom sieht in dieser Einigung einen Meilenstein, um wettbewerbsfähige Breitbandnetze in Deutschland schneller auszurollen. "Ich hoffe, dass sich der Open-Access-Gedanke durchsetzt und es daher nunmehr auch in anderen Konstellationen zu freiwilligen Vereinbarungen über die (Mit) Nutzung der jeweiligen Netze kommen wird - auch wenn die Positionen dort derzeit noch etwas weiter auseinanderliegen", sagte Jochen Homann, Präsident der BNetzA. Auch andere sollen davon profitieren: "Diese wegweisende Kooperation werden wir auch anderen Unternehmen im Markt anbieten. Und damit künftig auch im FTTH-Ausbau die Philosophie des offenen Zugangs fortschreiben".

Die Kooperation ist langfristig angelegt und gilt bundesweit. Zudem wird Telefónica Deutschland weiterhin VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom nutzen.

Bereits seit 2013 besteht eine Kooperation im Festnetz zwischen der Deutschen Telekom und Telefónica Deutschland / O2. In den nächsten Tagen soll der Vertrag der Bundesnetzagentur vorgelegt werden.

Das VDSL-Netz der Telekom erreicht rund 33 Millionen Haushalte in Deutschland. Mit Glasfaseranschlüssen sind bislang 1,8 Millionen Haushalte versorgt. Gemeinsam mit Vodafone arbeiten beide Unternehmen zudem daran, rund 6.000 sogenannter "weiße Flecken" in der Mobilfunkversorgung insbesondere in ländlichen Regionen zu schließen. Konkret bindet die Telekom mit ihrem Glasfasernetz rund 5.000 Mobilfunkstationen der Telefónica an.

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